Die rot-grünen Regierungsfraktionen setzen sich mit einem Antrag dafür ein, dass der jährlich am 15. Juni stattfindende Veteranentag auch künftig in einem sichtbaren und würdigen Rahmen begangen wird. Der bundesweit erstmals durchgeführte Veteranentag war auf dem Hamburger Rathausmarkt feierlich und in Anwesenheit von Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius begangen worden. Rot-Grün fordert zudem auf Bundesebene eine bessere Unterstützung von Veteran:innen. Über den Antrag entscheidet die Hamburgische Bürgerschaft am 16. Juli.
Dazu Sina Imhof, Vorsitzende der Grünen Fraktion Hamburg: „Der Veteranentag ist ein starkes und wichtiges Signal der Anerkennung und gerade kein Zeichen von Militarisierung. Er rückt in Zeiten zunehmender sicherheitspolitischer Herausforderungen die Menschen in den Fokus, die tagtäglich als Bürger*innen in Uniform für unsere Sicherheit und unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung eintreten und dabei teils hohe Belastungen tragen. Unser Ziel ist es, die Anerkennung für die Leistungen unserer Soldat*innen im Rahmen des Veteranentages weiter zu stärken. Wir fordern zudem die Bundesregierung dazu auf, zu prüfen, wie die Unterstützung für Veteran*innen zukünftig noch weiter verbessert werden kann. Besondere Aufmerksamkeit soll dabei denjenigen gelten, die im Dienst körperlich oder seelisch verwundet wurden. Ihre Versorgung und die Anerkennung ihres Dienstes sind eine dauerhafte Aufgabe, der wir uns als Politik verpflichtet fühlen.“
Dazu Dirk Kienscherf, Vorsitzender der SPD-Fraktion Hamburg: „Unser Standpunkt ist klar: Die Bundeswehr gehört in die Mitte der Gesellschaft – die Angehörigen der Bundeswehr mit ihren vielfältigen Aufgaben in Hamburg sind ein wichtiger Teil unserer Stadtgesellschaft. Mit der weiteren Unterstützung des bundesweiten Veteranentages setzt Hamburg ein deutliches Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung für die Leistungen unserer Soldat:innen – im aktiven Dienst ebenso wie nach dem Ausscheiden aus der Bundeswehr. Sie sind und waren ein tragender Pfeiler unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung und leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Sicherheit unseres Landes und Europas.“


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