Der offene Brief von über 100 Reederinnen und Reedern zur Einführung einer Geschwindigkeitsreduktion der Handelsschifffahrt auf dem Meer zeigt, dass die Wirtschaft eine treibende Kraft beim Klimaschutz werden kann. Die Grüne Bürgerschaftsfraktion unterstützt diese Initiative als einen weiteren Hebel zur Reduzierung von CO2-Emissionen.
Dazu Dominik Lorenzen, hafenpolitischer Sprecher der Grünen Bürgerschaftsfraktion: „Die Initiative des Reeders Nicolas H. Schües und vielen anderen zeigt, dass die Wirtschaft eine treibende Kraft beim Klimaschutz werden kann. Es ist wegweisend, wenn Unternehmen von sich aus auf einheitliche Maßnahmen zur Emissionsreduktion bestehen, um Wettbewerbsverzerrungen durch nationale Alleingänge zu vermeiden. Die Internationale Seeschifffahrtsorganisation (IMO) kann solche einheitlichen Maßnahmen festlegen und das Automatische Identifikationssystem (AIS) macht deren Kontrolle leicht. Schiffstransporte werden durch längere Fahrtzeiten nur minimal teurer, der Unterschied wird kaum spürbar sein. Wir fordern die Bundesregierung auf, die Initiative in der IMO mit aller Kraft zu unterstützen.
Wir arbeiten darauf hin, dass saubere Schiffe gebaut werden. Aber der Austausch der Flotten dauert viele Jahre. Mit einem Tempolimit auf dem Meer kann sofort ein großer Teil der CO2-Emissionen von Schiffen eingespart werden.“


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