Hamburg geht voran beim Tierschutz und stellt 5,9 Millionen Euro pro Jahr für die Tierunterbringung bereit – rund 2,5 Millionen Euro mehr als zuvor geplant. Die heute von der Hamburger Justizbehörde verkündete Erneuerung der Verträge mit dem HTV und dem Reso-Zentrum ist ein weiterer wichtiger Schritt für einen Tierschutz, der gut aufgestellt ist und dem gestiegenen Bedarf in der Tierunterbringung auch zukünftig gerecht werden kann.
Dazu Lisa Maria Otte, tierschutzpolitische Sprecherin der Grünen Fraktion Hamburg: „Der Hamburger Tierschutz erhält dank unserer Initiative so viel Unterstützung wie nie zuvor. Der HTV leistet seit Jahrzehnten unverzichtbare Arbeit. Mit der erneuten Erhöhung der Mittel stellen wir sicher, dass diese wertvolle Arbeit auch in Zukunft fortgeführt werden kann. Jahrzehntelang wurden die Tierheime in Deutschland vernachlässigt. Hamburg macht es besser: Innerhalb von drei Jahren haben wir die finanziellen Mittel für die Tierheime verdreifacht – das ist bundesweit einmalig. Diese Erfolge sind für uns zugleich ein Ansporn für die Zukunft: Damit die Kosten auf Dauer nicht explodieren, planen wir weitere Maßnahmen, die den Druck auf die Tierheime reduzieren, etwa die weitere Bekämpfung des illegalen Welpenhandels, die Einführung einer Katzenschutzverordnung und ein Hundeführerschein für neu angeschaffte Tiere. Um die Tierunterbringung in Hamburg auf ein breiteres Fundament zu stellen, wollen wir außerdem ein zusätzliches Tierheim in Hamburg.“


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