In der heutigen Aktuellen Stunde debattiert die Hamburgische Bürgerschaft darüber, wie die Hansestadt im Krisenfall noch besser geschützt werden kann. In Zeiten verschiedener Krisen ist es unabdingbar, den Staat so zu stärken, dass er jederzeit handlungsfähig ist. Genauso wichtig ist es, dass die Menschen wissen, was sie im Notfall selbst tun können, um Hilfe zu leisten und andere zu unterstützen.
Dazu Sina Imhof, Vorsitzende der Grünen Fraktion Hamburg: „Ob Hamburg eine Krise übersteht, entscheidet sich im Zusammenspiel der Krankenhäuser und Betriebe, der Feuerwehr, der Hilfsorganisationen und der Behörden – aber auch in jeder Nachbarschaft. Damit im Krisenfall alles funktioniert, müssen wir uns vorbereiten. Die Menschen in unserer Stadt müssen darauf vertrauen können, dass der Staat das Richtige tut, wenn es darauf ankommt. Mit verlässlichen Sicherheitsbehörden und einer Verwaltung, die Probleme löst, auch wenn es schwierig wird und beispielsweise die Technik ausfällt. Mindestens genauso wichtig sind die vielen Menschen, die unseren Katastrophenschutz ehrenamtlich maßgeblich stemmen. Für sie sanieren wir beispielsweise die Häuser der Freiwilligen Feuerwehren, damit diese im Krisenfall handlungsfähig sind. Eine Übung wie „Red Storm Charlie“ ist auch deshalb von hoher Bedeutung, weil jeder wissen muss, was in einer Notlage zu tun ist. Im Krisenfall ist nicht nur der Staat, sondern die gesamte Bevölkerung gefragt. Wir können alle etwas tun – etwa indem wir nach den Nachbarn sehen, wenn der Strom ausfällt oder es zu extremer Hitze im Sommer kommt. Wer pflegebedürftig ist, allein lebt oder keine Wohnung hat, ist in einer Krise darauf angewiesen, dass jemand an ihn denkt. Vorbereitung darf deshalb nicht nur Sache der Profis bleiben – sie muss in Schulen, Betrieben und Nachbarschaften ankommen. Wir werden weiter daran arbeiten, dass auch die Stadtbevölkerung noch stärker eingebunden und auf den Krisenfall vorbereitet wird. Hamburg ist unser aller Zuhause. Wir müssen es gemeinsam schützen.“


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