Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember startet der HVV seine Angebotsoffensive. Die Stadt stellt für längere Züge, neue Bahnen, größere Busse sowie dichtere Takte zusätzliche 19 Millionen Euro jährlich zur Verfügung. So verkehren künftig die Züge der Linie U1 zwischen Ohlsdorf und Farmsen in der Hauptverkehrszeit alle 3 1/3-Minuten, ebenso wie die Züge der Linie U3. Auf den Linien der U1, U2 und U3 verkehren ab Dezember keine Kurzzüge mehr. Und auch auf den wichtigsten Metrobuslinien kommt es durch den Einsatz von größeren Bussen zu einer Kapazitätssteigerung von bis zu 20 Prozent.
Dazu Martin Bill, verkehrspolitischer Sprecher der Grünen Bürgerschaftsfraktion: „Unsere öffentlichen Verkehrsmittel sollen attraktiver werden, heute und in Zukunft. Deshalb investieren wir nicht nur in den Bau der U5, S4 und S21, sondern starten mit der Angebotsoffensive zum Fahrplanwechsel am 9. Dezember auch mehrere Sofortmaßnahmen. Wer morgens mit dem HVV gut zur Arbeit kommt, will abends genauso gut nach Hause kommen. Ein schnellerer Takt für Bus und Bahn, vor allem abends, sowie größere Busse und längere Züge – das wirkt nicht nur sofort und spürbar, sondern macht auch Lust, auf die Öffis umzusteigen. Dafür nimmt die Stadt 19 Millionen Euro zusätzlich in die Hand, gut investiertes Geld! Denn jeder Umstieg auf den ÖPNV bedeutet weniger Autoverkehr und damit weniger Lärm- und Luftbelastung in unserer Stadt. Das ist echte grüne Politik und davon haben alle etwas! Diese Politik wollen wir auch in den kommenden Jahren fortführen.“


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