Auf Einladung der Grünen Fraktion Hamburg haben am Freitag über 100 interessierte Bürger*innen und Verwaltungsmitarbeiter*innen auf dem interaktiven Zukunftskongress „Weiterdenken! Hamburgs Verwaltung der Zukunft“ über Perspektiven und notwendige Veränderungen in der Verwaltung diskutiert. Kern der Veranstaltung war die Frage, wie Hamburgs Behörden und die Organisation der Hansestadt in Zeiten von Klimakrise, Digitalisierung und Fachkräftemangel modern und robust weiterentwickelt werden können. In Impulsvorträgen und Diskussionsrunden mit hochkarätigen Gäst*innen und Expert*innen konnten die Teilnehmenden voneinander lernen und konkrete Handlungsperspektiven erarbeiten. Die Teilnehmenden plädieren dafür, in der Verwaltung mehr zu wagen und auszuprobieren, fach- und ressortübergreifend zusammenzuarbeiten und moderne Arbeitswelten zu schaffen. Insbesondere besser erarbeitete, diskutierte und kontrollierte Ziele sowie Kennzahlen wurden als wichtige Maßnahmen und Handlungsoptionen für die Zukunft identifiziert.
Dazu Dennis Paustian-Döscher, haushaltspolitischer Sprecher der Grünen Fraktion Hamburg: „Inmitten globaler und lokaler Krisen, Herausforderungen und Veränderungen steht unsere Verwaltung – mal als Fels in der Brandung, mal als Hindernis im Strom. Ohne sie gibt es kein funktionierendes Gemeinwesen in unserer Demokratie. Hier haben wir in Hamburg einerseits schon viel erreicht. Der Haushalt steht gut da, in der Digitalisierung gibt es große Fortschritte und moderne Arbeitsanforderungen sowie –umstände werden im Alltag immer präsenter. Andererseits gibt es aber auch Verbesserungsbedarf. Eine starke Verwaltung muss sich stetig verändern und zeitgemäß auf Herausforderungen reagieren. Genau darüber haben wir am Freitag mit vielen interessanten und erfahrenen Gäst*innen diskutiert. Verschiedene Stimmen aus Verwaltung, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik haben einen ganzen Tag lang ihre Eindrücke und Ideen geschildert, die uns nun perspektivisch sehr helfen werden. Ziel muss es sein, dass wir in der Politik dafür sorgen, dass Hamburgs Verwaltung in Zeiten von Klimakrise, Digitalisierung und Fachkräftemangel robust aufgestellt ist und sich entscheidenden Neuerungen noch stärker öffnet.”


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