In der letzten Woche hat der Hamburger Senat den zweijährlichen Zwischenbericht zur Umsetzung des Hamburger Klimaplans vorgelegt. Daraufhin wurden durch den Klimabeirat Hamburg, der aus 15 Wissenschaftler*innen besteht und auf Grundlage von § 7 des Hamburgischen Klimaschutzgesetzes beratend tätig ist, diverse Empfehlungen ausgesprochen.
Dazu Rosa Domm, Sprecherin für Klimapolitik der Grünen Fraktion Hamburg: „Wir haben den Klimabeirat eingesetzt, um die Planung von klimapolitischen Maßnahmen wissenschaftlich zu begleiten und den Senat bei der Umsetzung zu beraten. Aufgrund der zeitlichen Dringlichkeit in der Klimapolitik ist die kritische und wissenschaftliche Stimme des Klimabeirats unerlässlich. Wir sind dem hochkarätig besetzten Gremium dankbar für seine ehrenamtliche Arbeit. Die Empfehlungen werden auch wir als Parlamentarier*innen zur Grundlage der Bewertung des Zwischenberichts nutzen.
Ich sehe uns Grüne durch den Klimabeirat auch in einigen Punkten bestätigt, etwa dem Einsatz eines wirksamen Nachschärfungsmechanismus bei Verfehlung von CO2-Reduktionszielen einzelner Behörden. Den Tatsachen in die Augen zu sehen, ist die Grundlage, um 70 Prozent CO2-Reduktion bis 2030 zu schaffen. Wegducken ist nicht. Dass wir in Hamburg vorangehen können, zeigen wir ja bereits mit unseren Erfolgen in der Energiewende bei und mit den öffentlichen Unternehmen. Weiterer Fortschritt, insbesondere bei der Gebäudesanierung und der Mobilitätswende, ist erforderlich, damit wir in Hamburg unseren gerechten Teil zum Kampf gegen die Klimakrise beitragen.“


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