Das Bündnis für das Wohnen geht in die nächste Runde. Die Grüne Fraktion begrüßt, dass der bewährte Hamburger Weg einer kooperativen Wohnungsbaupolitik fortgeführt wird und das Bündnis in der heutigen Landespressekonferenz bereits neue Impulse vorgestellt hat. Insbesondere der Fokus auf Modernisierung und die angekündigte Weiterentwicklung des Hamburg-Standards für Bestandsgebäude sind wichtig, um Kosten zu senken, Wohnen bezahlbar zu machen und das Klima zu schützen.
Dazu Leon Alam, Sprecher für Bauen und Wohnen der Grünen Fraktion Hamburg: „Das Bündnis für das Wohnen ist eine Erfolgsgeschichte und ein wichtiger Grund dafür, dass unserer Stadt beim Wohnungsbau an der Spitze im Bundesländervergleich steht. In Hamburg wurden sowohl die meisten ungebundenen als auch die meisten Sozialwohnungen pro 100.000 Einwohner fertiggestellt. Nach wie vor stellen die gestiegenen Baukosten eine Herausforderung dar. Hamburg hat darauf reagiert und die Rahmenbedingungen für den Wohnungsbau deutlich verbessert, vor allem mit dem Hamburg-Standard, der neuen Bauordnung, digitalisierten Verfahren und einer starken Wohnungsbauförderung. Unser Kernziel ist es, bezahlbares Wohnen und Klimaschutz zu verbinden. Ich freue mich sehr, dass die Neuauflage des Bündnisses für das Wohnen an dieser Stelle ansetzt und den Wohnungsbestand verstärkt in den Blick nimmt. Hier kann beispielsweise durch Ausbau der Dachgeschosse schnell und ressourcenschonend neuer Wohnraum geschaffen werden. Was besonders wichtig ist: Der bisher rein für den Neubau konzipierte Hamburg-Standard soll nun auch für Bestandsgebäude weiterentwickelt werden, um Kosten für die Modernisierung zu senken. Zugleich sollen die Betriebskosten begrenzt werden. Darin liegt eine große Chance für bezahlbares Wohnen und Klimaschutz gleichermaßen.“


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