Mit dem Doppelhaushalt 2023/24 setzen die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen einen sportpolitischen Schwerpunkt bei der Verbesserung der Sportinfrastruktur. Umfangreiche Haushaltsmittel werden für bezirkliche Sportstätten, Vereinsbedarfe in Schulsporthallen und Sportanlagen im öffentlichen Raum zusätzlich zur Verfügung gestellt (siehe Anlage). Die Hamburgische Bürgerschaft stimmt im Rahmen ihrer Haushaltsberatungen vom 13. bis zum 15. Dezember über die Haushaltsanträge und den Gesamthaushalt ab.
Dazu Maryam Blumenthal, sportpolitische Sprecherin der Grünen Fraktion Hamburg: „Wir stehen fest an der Seite des Hamburger Sports und haben die unterschiedlichen Bedarfe vor Ort im Blick. Schon während der Corona-Pandemie haben Senat und Bürgerschaft durch gezielte Hilfsprogramme den organisierten Sport gut und sicher durch die Krise gebracht. Aktuell stellt die Energiekrise erneut eine enorme Belastung für den Sport dar. Der Nothilfefonds der Stadt war bereits ein erster wichtiger Schritt, um Abhilfe zu schaffen. Mit unseren Haushaltsanträgen 2023/24 gehen wir diesen Weg weiter und sorgen für zusätzliche Unterstützung. Damit die Menschen in Hamburg sportlich aktiv sind und bleiben, sind gute und funktionsfähige Sportstätten nötig. Allein mit 3,45 Millionen Euro stellen wir deshalb die Anmietung und Erhaltung von Sportstätten in den Bezirken sicher. Mit 1,2 Millionen Euro berücksichtigen wir zudem die Bedarfe der Sportvereine in den Schulsporthallen, die sich zum Teil vom Schulsport unterscheiden. Damit federn wir die aktuellen Belastungen effektiv ab und stärken zugleich den Hamburger Sport auf lange Sicht.“
Dazu Juliane Timmermann, sportpolitische Sprecherin und stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion Hamburg: „Der Sport ist eine tragende Stütze in unserer Gesellschaft. Mit der interdisziplinären Active City Strategie verfügt Hamburg über eine sehr gute, neue und umfassende gesamtstädtische Sportentwicklungsplanung. Wir können mit zusätzlichen 5,25 Millionen Euro dem Hamburger Sport nun Planungssicherheit für eine gute Zukunft geben. Mit der Gebäudemanagement Hamburg GmbH (GMH) verfügt Hamburg über einen neuen Experten im Sportbau. 3,45 Millionen Euro sichern die Anmietung und den Erhalt von bezirklichen Sportstätten unter dem Dach von GMH, das hilft einer großen Zahl Sporttreibender vor Ort. Auch die spezifischen Vereinsbedarfe in Schulsporthallen wollen wir weiter mit 1,2 Millionen Euro ermöglichen. Für uns ist klar: Die gebührenfreie Nutzung der öffentlichen Sportinfrastruktur bleibt weiter ein fester Grundpfeiler der Sportförderung. Zudem wird der von uns ins Leben gerufene Parksportfonds für frei zugängliche Bewegungsmöglichkeiten im öffentlichen Raum mit weiteren 600.000 Euro für die Bezirke verstetigt.“
Ausgewählte Schwerpunkte
Starke Sportstätten in den Bezirken
Damit die Menschen in Hamburg sportlich aktiv sein können, sind geeignete und gut ausgestattete Räume notwendig. Deshalb stellt Rot-Grün für die Anmietung und den Erhalt der bezirklichen Sportstätten durch die Gebäudemanagement Hamburg GmbH 1,8 Millionen Euro im Jahr 2023 und 1,65 Millionen Euro im Jahr 2024 zur Verfügung.
Sport im öffentlichen Raum
Bewegung an der frischen Luft ist gesund und bei vielen Menschen in Hamburg beliebt. Bereits 2021 hat Rot-Grün den Parksportfonds ins Leben gerufen, um Bewegung im Freien für jede*n zu unterstützen. Zahlreiche attraktive Parksportangebote sind dadurch entstanden oder in Planung. Mit den Haushaltsanträgen 2023/2024 stocken SPD und Grüne diesen Fonds auf und erweitern die Initiative.


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