Bildung

Haushaltsberatungen zum Einzelplan Schule: Beste Bildung für Hamburgs Schülerinnen und Schüler

Die Bürgerschaft debattiert heute den Einzelplan 3.1 der Behörde für Schule, Berufs- und Weiterbildung. Die Regierungsfraktionen haben den Haushaltsplan-Entwurf  tatkräftig ergänzt, um Hamburger Schülerinnen und Schüler auch neben den Kernfächern Möglichkeiten des Lernens und sich Ausprobierens zu bieten. Kulturelle Bildung, Medienprojekte und Naturschulhöfe werden zukünftig den Schulalltag bereichern.

Dazu Olaf Duge, bildungspolitischer Sprecher der Grünen Bürgerschaftsfraktion: „Die Regierungsfraktionen haben den Haushaltsplanentwurf sinnvoll ergänzt. So setzen wir auf die Ausweitung des PriMa-Konzepts, bei dem starke Matheschülerinnen und – Schüler nun auch außerhalb der Grundschule angemessen gefördert werden können. Aber auch Bereiche, die den Schulalltag sinnvoll ergänzen und Lernbereiche schaffen, die neben den klassischen Kernfächern Inhalte vermitteln, spielen für uns eine große Rolle. Mit dem ins Leben gerufenen Fonds Schule und Kultur sollen Schülerinnen und Schüler mehr als bisher mit Theater, Museen und Musik in Kontakt treten können und auch sich selbst im Rahmen der Künste ausprobieren können. Dieser besonders wichtige Baustein von Persönlichkeitsentwicklung und Allgemeinbildung dient erwiesenermaßen auch dem Kompetenzerwerb. Hierzu werden von Kultur- und Schulbehörde jeweils 200.000 Euro eingebracht.

Die Einrichtung von Naturschulhöfen wird zukünftig mit 50.000 Euro ausgestattet und soll Hamburger Großstadtkindern die Natur näher bringen, denn immer weniger Familien verbringen ihre Freizeit im Grünen. Naturschulhöfe bieten Schülerinnen und Schülern einen Bezug zur Natur dort, wo sie sich viel aufhalten: In der Schule. Was bisher dem Engagement einzelner Lehrkräfte zu verdanken war, wird nun strukturell gefördert und unterstützt. Naturschulhöfe sollen keine Seltenheit mehr bleiben.

Außerdem stärken wir die Medienkompetenzförderung in Hamburg. Alle Schülerinnen und Schüler müssen ihrem Alter entsprechend in der Lage sein, Medien kreativ, aber auch verantwortungsbewusst und kritisch zu nutzen. Wer medienkompetent ist, weiß die Konsequenzen von Medienkonsum einzuschätzen und zu bewerten – sie ist damit eine aktuelle und zukünftig in ihrer Bedeutung anwachsende Schlüsselqualifikation. Zu diesem Zweck soll ein eigener Fonds für die Förderung der Medienkompetenz geschaffen werden. Dem Jugendinformationszentrum (JIZ) werden in diesem Zusammenhang jährlich 20.000 Euro zusätzlich für die Arbeit des Mediennetz Hamburg e.V. zur Verfügung gestellt, damit die konzeptionelle Vorarbeit und Begleitung des neuen Fonds abgesichert ist.

Dazu Farid Müller, Parlamentarischer Geschäftsführer und Sprecher für Medien und Netzpolitik der Grünen Bürgerschaftsfraktion: „Das Jugendinformationszentrum und das Mediennetz Hamburg sind im Hinblick auf Medienkompetenzförderung zentrale Akteure in unserer Stadt. Ich bin daher sehr froh, dass wir ihre Arbeit stärken können und gleichzeitig absolute Profis in dem Bereich für die konzeptionelle Entwicklung eines Fonds an unserer Seite haben.“

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