Hennes & Mauritz (H&M) hat angekündigt, Stellen in Hamburg abzubauen. Davon sind laut Medienberichten vor allem Mitarbeiter*innen betroffen, die zeitlich nicht flexibel einsetzbar sind, wie Eltern, Menschen mit Behinderung oder Langzeiterkrankte. Die Grüne Bürgerschaftsfraktion verurteilt diese Praxis von Stellenabbau aufs Schärfste und fordert, sie sofort zu beenden.
Dazu Filiz Demirel, Sprecherin für Arbeitsmarkt und Antidiskriminierung der Grünen Bürgerschaftsfraktion: „Das Verhalten von H&M gegenüber seinen Mitarbeiter*innen ist skrupellos und entbehrt jeglicher Verantwortung. Für ein Unternehmen, das das Leitbild Gute Arbeit mit Füßen tritt, haben wir in Hamburg kein Verständnis. Das H&M-Management hat eine erhöhte Fürsorgepflicht gegenüber Mitarbeiter*innen mit Behinderung, anerkannter Gleichstellung oder Kindern, und muss diesen einen entsprechenden Arbeitsplatz anbieten. Unzulänglichkeiten der eigenen Unternehmenspolitik zu kaschieren, indem man erkämpfte soziale Standards abschafft und sich gezielt gegen vulnerable Gruppen richtet, ist inakzeptabel. Auch Corona kann und darf dafür keine Ausrede sein. H&M musste bereits im letzten Jahr ein hohes Bußgeld wegen des Ausspähens von Mitarbeiter*innen zahlen. Die aktuellen Vorwürfe lassen leider noch nicht auf eine verbesserte Unternehmenskultur schließen.“


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