Seit Anfang April zahlen die Beschäftigten der Stadt Hamburg nur noch 44,10 Euro für ihr Deutschlandticket, statt wie zuvor 63 Euro. Die Nachfrage ist groß: Innerhalb weniger Wochen haben 12.923 Beschäftigte ein neues Jobticket beantragt, darunter 7.438 Tarifbeschäftigte und 5.485 Beamt*innen, Richter*innen sowie Rechtsreferendar*innen. Das geht aus der Senatsantwort auf eine Schriftliche Kleine Anfrage (SKA) der Grünen Bürgerschaftsabgeordneten Rosa Domm hervor. Insgesamt profitieren damit rund 23.700 Beschäftigte vom vergünstigten Ticket, das auf die Tarifeinigung für die Länderbeschäftigten vom 14. Februar zurückgeht.
Dazu Rosa Domm, Sprecherin für Mobilität der Grünen Fraktion Hamburg: „Mit dem neuen vergünstigen Jobticket für 44,10 Euro setzt Hamburg ein starkes Zeichen für bezahlbare und klimafreundliche Mobilität. Dass in so kurzer Zeit knapp 13.000 neue Jobtickets beantragt wurden, zeigt, wie hoch der Bedarf ist. Insgesamt profitieren nun rund 23.700 städtisch Beschäftigte vom preiswerten Jobticket. Mit Blick auf die zuletzt stark gestiegenen Preise an der Zapfsäule ist diese Entlastung ganz besonders wichtig. Wir bieten mit Bus und Bahn allen 80.000 städtisch Beschäftigten eine gute und günstige Alternative. Egal ob Angestellte, Beamt*innen, Richter*innen oder Rechtsreferendar*innen – sie alle halten unsere Stadt am Laufen und haben sich das günstige Jobticket mehr als verdient. Mit dem Zuschuss stärkt der Senat die klimafreundliche Mobilität und sorgt dafür, dass die Stadt Hamburg noch attraktiver als Arbeitgeberin ist.“


Neuste Artikel
Queer
Rot-Grüner Pride-Empfang: Liebe mit Recht
Vor 25 Jahren trat das Lebenspartnerschaftsgesetz in Kraft und schuf erstmals einen eigenständigen rechtlichen Rahmen für gleichgeschlechtliche Paare. Seit knapp einem Jahrzehnt sorgt die Ehe für alle für die Gleichstellung im Eherecht. Einen Tag vor dem offiziellen Start der Pride-Week laden die Regierungsfraktionen zum Austausch über den weiteren Einsatz für Vielfalt, Respekt und gleiche Rechte…
Mobilitätswende
Auf zwei Rädern durch die Stadt: Hamburg baut kontinuierlich sichere Radwege aus
Der Ausbau der Radwege schreitet weiter voran: In diesem Jahr wurden in Hamburg bereits 8,1 Kilometer neue Radverkehrsanlagen gebaut. Dies geht aus einer Schriftlichen Kleinen Anfrage (SKA) der Grünen Bürgerschaftsabgeordneten Rosa Domm und der SPD-Abgeordneten Ole Thorben Buschhüter und Michael Weinreich hervor. Bis Ende des Jahres sind 45,1 weitere Kilometer an Radwegen geplant, darunter die…
Justiz
Sexuelle Selbstbestimmung – Zagst: Bundesrat sendet starkes Signal für besseren Schutz vor sexualisierter und patriarchaler Gewalt
Der Bundesrat hat heute den Bundesratsinitiativen für ein konsensbasiertes Sexualstrafrecht nach dem Grundsatz „Nur Ja heißt Ja“ sowie für die stärkere Berücksichtigung geschlechtsspezifischer Motive bei Tötungsdelikten zugestimmt. Die Grüne Fraktion Hamburg begrüßt diese Entscheidungen außerordentlich und sieht darin ein wichtiges Signal für einen besseren Schutz vor sexualisierter und patriarchaler Gewalt. Dazu Lena Zagst, rechtspolitische Sprecherin der…
Ähnliche Artikel
Mobilität
„Bettelampeln“ weiter reduziert – Grünes Licht für den Fuß- und Radverkehr
Die Zahl der sogenannten Bettelampeln geht weiter zurück, wie eine Schriftliche Kleine Anfrage (SKA) der Grünen Abgeordneten Rosa Domm zeigt. Mitte April 2026 gab es in Hamburg nur noch 21 solcher Ampeln an Kreuzungen, die für Radfahrer*innen und Fußgänger*innen erst nach Knopfdruck auf Grün schalten, während der Autoverkehr parallel weiterläuft. Zum Vergleich: Vor 15 Jahren…
Mobilität
Schienengüterverkehr sichern – Rot-Grün setzt sich für Standorte Billwerder und Maschen ein
Angesichts geplanter Umstrukturierungen bei der Deutschen Bahn-Tochter DB Cargo setzen sich die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen für den Erhalt der zentralen Güterverkehrsstandorte Hamburg-Billwerder und Maschen ein (siehe Anlage). In einem gemeinsamen Antrag fordern die Fraktionen die Schaffung verlässlicher Rahmenbedingungen für den Schienengüterverkehr auf Bundesebene. Dazu gehören insbesondere eine dauerhafte Förderung des Einzelwagenverkehrs, wettbewerbsfähige Trassenpreise…
Klima
Neuausschreibung der Hamburger Werbeverträge: Außenwerbung soll stadtverträglicher und umweltfreundlicher werden
In den kommenden Monaten werden die Verträge über die Nutzung der Außenwerberechte auf öffentlichem Grund neu ausgeschrieben, die Ende 2026 auslaufen – das betrifft ungefähr 5000 öffentliche Werbeflächen, etwa an Bushaltestellen oder Litfaßsäulen. Die rot-grünen Regierungsfraktionen setzen sich mit einem gemeinsamen Antrag dafür ein, dass die Außenwerbung in Hamburg künftig noch stadtverträglicher und ökologischer ausgestaltet…