Mit jeweils über einer Millionen Euro in den Jahren 2023 und 2024 stärken die Regierungsfraktionen in Hamburg den Einsatz und Kampf für mehr Gleichstellung und gegen Diskriminierung. Auf diesem im letzten Jahr beschlossenen Haushaltsantrag fußt nun auch eine neue Förderung für innovative gleichstellungspolitische Projekte der Gleichstellungsbehörde (BWFGB). Diese dazugehörige Richtlinie sieht vor, dass einmalig bis zu 40.000 Euro pro Vorhaben zur Verfügung gestellt werden. Bewerben können sich gleichstellungspolitische Projekte aller Art aus der Hansestadt, die in 2024 realisiert werden und zugleich an der Umsetzung der Ziele des „Gleichstellungspolitischen Rahmenprogramms“ in Hamburg mitwirken. Die Grüne Fraktion Hamburg appelliert an alle Interessierten, einen Förderungsantrag bei der zuständigen Behörde einzureichen.
Dazu Mareike Engels, frauen- und gleichstellungspolitische Sprecherin der Grünen Fraktion Hamburg: „Frauen sind auch im Jahr 2023 immer noch nicht den Männern gleichgestellt. Hier gibt es auch für uns als Stadt weiterhin viel zu tun, wir brauchen feministische Arbeit mehr denn je. Die nötige Unterstützung für gleichstellungsfördernde Projekte soll es jetzt über unser neues und schlagkräftiges Förderprogramm geben. Ich freue mich auf spannende Ideen zur Förderung der Gleichstellung, die hoffentlich aus allen Bereichen der Zivilgesellschaft kommen und starke Impulse zur Verankerung des ‚Gleichstellungspolitischen Rahmenprogramms‘ liefern. Die Richtlinie der Behörde gibt großen Freiraum für die vielfältige Auseinandersetzung mit überholten Geschlechterstereotypen und der ungleichen Verteilung von Belastungen und Chancen auf die unterschiedlichen Geschlechter. Mit jeweils bis zu 40.000 Euro pro Vorhaben verwirklichen wir so starke und wichtige Konzepte, die in die vielfältigen Realitäten der Geschlechterdiskriminierung eingreifen, sie hinterfragen und bekämpfen.“
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