Heute hat der Senat gemeinsam mit Vertretern der HafenCity Hamburg GmbH das Ergebnis des Generalplaner-Wettbewerbs für ein Null-Emissionshaus als künftigen Unternehmenssitz der HafenCity Hamburg GmbH vorgestellt. Demnach konnte sich der Entwurf des Berliner Architekturbüros HWP durchsetzen. Die Grüne Bürgerschaftsfraktion sieht Null-Emissionsgebäude als notwendigen Standard für klimaschonendes Bauen.
Dazu Olaf Duge, stadtentwicklungspolitischer Sprecher der Grünen Bürgerschaftsfraktion: „Konventionelle Häuser, die heute geplant und gebaut werden, belasten die Klimabilanz der nächsten 50 bis 100 Jahre. Null-Emissionshäuser hingegen sind CO2-neutral. Das geplante mehrstöckige Bürogebäude in der HafenCity setzt schon während seines Baus nur relativ wenig CO2 frei. Eine negative CO2-Bilanz in der Zeit der Gebäudenutzung gleicht nicht nur diese Emissionen aus, sondern auch jene des späteren Rückbaus. Das ist kein Wunderwerk, sondern schon länger durch den Einsatz nachwachsender, recycelter und wiederverwendbarer Materialien sowie regenerativer Energie möglich. Architekten und Bauherren tragen Verantwortung für unsere Zukunft. Das gilt ebenso für den Staat, der die Rahmenbedingungen für klimaschonendes Bauen setzen muss. Es ist dringend notwendig, dass Null-Emissionshäuser nicht nur in der HafenCity entstehen, sondern zum Standard werden.“


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