Mit einer Initiative für eine bundesweit erreichbare Erst-Anlaufstelle für ältere Menschen im Bereich des Verbraucherschutzes fordert Hamburg heute im Rahmen der Verbraucherschutzminister*innenkonferenz (VSMK) den Bund auf, die spezifischen Beratungsbedarfe von Senior*innen besser zu berücksichtigen. Die Grüne Bürgerschaftsfraktion sieht darin einen wichtigen Beitrag, um die ältere Generation gerade auch im digitalen Bereich vor Fallstricken und unseriösen Angeboten zu schützen.
Dazu Christa Möller-Metzger, senior*innenpolitische Sprecherin der Grünen Bürgerschaftsfraktion: „Ältere Menschen haben bei Kaufentscheidungen häufig spezifische Fragen und Sorgen. Gerade wenn es um Datenschutz beim Onlinehandel, um Mobilfunk- und Internetanbieter oder um Geldanlagen geht, fühlen sich viele Senior*innen im Angebotsdschungel unsicher. Kompetente und geduldige Beratung ist gefragt und besonders dort wichtig, wo Fallstricke oder unseriöse Angebote lauern. Deshalb ist eine bundesweit erreichbare Anlaufstelle für alle Verbraucherschutzfragen der älteren Generation, die kostenlos und unbürokratisch bei allen Fragen weiterhilft, genau die richtige Idee. Eine einheitliche Telefonnummer und eine übersichtliche und barrierefreie Plattform sind wichtige Elemente eines solchen Hilfsangebotes. Gerade die digitalen Kompetenzen älterer Menschen müssen durch verlässliche Beratung und Begleitung gestärkt werden, denn immer mehr Angebote ziehen komplett in den Online-Bereich um. Gesellschaftliche Teilhabe ist inzwischen auch davon abhängig, ob der Einstieg in die digitale Welt gelingt.“


Neuste Artikel
Schule
Platz drei im Bildungsmonitor – Partoshoar: „Ein gutes Zeichen – aber kein Grund, um nachzulassen“
Hamburg belegt im diesjährigen Bildungsmonitor des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) erneut den dritten Platz. Nach den in der vergangenen Woche veröffentlichten ernüchternden PISA-Ergebnissen ist das ein gutes Zeichen und macht deutlich, dass die Hamburger Bildungspolitik richtige Schwerpunkte setzt, insbesondere mit Blick auf die Schaffung gleicher Chancen für alle Kinder vor dem Schuleintritt. Für die…
Haushalt Haushalt und Finanzen
Tariftreue stärken, Vergaben vereinfachen – Rot-Grün entwickelt Hamburger Vergaberecht weiter
Mit der geplanten Reform des Hamburgischen Vergabegesetzes soll die Tariftreue bei öffentlichen Aufträgen verbindlich gestärkt und das Vergaberecht zugleich einfacher und praxistauglicher werden. Die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen entwickeln den Senatsentwurf mit einem Änderungsantrag weiter, um Tariftreue breiter anzuwenden, Kontrollen zu stärken und Vergabeverfahren einfacher und digitaler zu gestalten. Über den rot-grünen Änderungsantrag entscheidet…
Bezirke
Weniger Bürokratie – Rot-Grün will Straßenfeste einfacher und sicherer ermöglichen
Straßen- und Nachbarschaftsfeste bringen Menschen zusammen und prägen das Leben in unseren Quartieren. Für ehrenamtliche Veranstalter bedeuten aufwendige Genehmigungsverfahren und gestiegene Anforderungen an die Veranstaltungssicherheit jedoch einen zunehmenden organisatorischen und finanziellen Aufwand. Die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen wollen deshalb die Verfahren vereinfachen und insbesondere kleinere, nicht-kommerzielle Veranstaltungen bei notwendigen Sicherheitsmaßnahmen besser unterstützen (siehe Anlage)….
Ähnliche Artikel
Senior*innen
Wohnen bleiben im Quartier – Rot-Grün stärkt Nachbarschaften und Pflege vor Ort
Immer mehr Menschen wünschen sich, auch im Alter und bei Pflegebedürftigkeit in ihrem vertrauten Umfeld leben zu können. Gleichzeitig stoßen bestehende Versorgungsstrukturen dabei zunehmend an ihre Grenzen. Die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen wollen deshalb dafür sorgen, dass die Menschen in Hamburg möglichst lange in ihrem Quartier bleiben können. Dazu sollen sogenannte „sorgende Gemeinschaften“ gestärkt…
Senior*innen
Age-Friendly City – Rot-Grün begleitet Umsetzung mit regelmäßigem Monitoring
Mit dem Aktionsplan „Age-Friendly City – für ein altersfreundliches Hamburg“ hat der rot-grüne Senat im vergangenen Jahr 105 Maßnahmen beschlossen, um die Lebensbedingungen älterer Menschen in den Bereichen Stadtentwicklung, Mobilität, Wohnen, Teilhabe und soziale Infrastruktur zu verbessern. Nun legen die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen einen Antrag zur Einführung eines regelmäßigen Monitorings vor. Ziel ist…
Senior*innen
Hamburg wird offiziell „Age-friendly-City“ – Möller-Metzger: „Das altersfreundliche Hamburg ist ein Erfolg grüner Politik“
Die Hansestadt Hamburg ist nun offiziell „Age-friendly-City“: Wie Hamburgs Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank heute verkündet hat, ist die Hansestadt dem WHO-Netzwerk der altersfreundlichen Städte beigetreten und verpflichtet sich über Legislaturperioden hinweg, das Leben für ältere Menschen kontinuierlich zu verbessern. Zuvor hatte der Senat unter grüner Federführung den Aktionsplan „Age-friendly City für ein altersfreundliches Hamburg“ auf…