2019 haben sich die rot-grünen Regierungsfraktionen in der Hamburgischen Bürgerschaft mit der Volksinitiative „Hamburgs Grün erhalten“ auf konkrete Ziele für eine nachhaltige Stadt- und Wirtschaftsentwicklung bei zugleich sparsamer Flächeninanspruchnahme geeinigt. Dieser bundesweit einmalige Beschluss, der unter anderem mindestens zehn Prozent der Hamburger Landesfläche als Naturschutzgebiet vorsieht, feiert nun fünfjähriges Jubiläum. Die Grüne Fraktion betont vor diesem Hintergrund die guten und weitreichenden Folgen der Vereinbarung und sieht in einer grünen und nachhaltigen Stadtentwicklung die Grundlage für lebenswerte Quartiere in Zeiten der Klimakrise.
Dazu Jennifer Jasberg, Vorsitzende der Grünen Fraktion Hamburg: „Unsere Einigung mit der Volksinitiative ‚Hamburgs Grün erhalten‘ ist auch fünf Jahre später noch ein echter Meilenstein. Mit dieser Entscheidung haben wir unsere Hansestadt einen wichtigen Schritt nach vorne gebracht und dafür gesorgt, dass die Natur und der Erhalt von Grünflächen bei allen wichtigen Entscheidungen mitgedacht werden. So zeigen wir ganz konkret: Es ist nicht nötig, Wohnungsbau und Umwelt- sowie Klimaschutz gegeneinander auszuspielen. Moderne Stadtentwicklung, die die Natur respektiert, auf überflüssige Versiegelung verzichtet und sich mit viel Grün für mehr Extremwetter wappnet, ist zweifelsfrei möglich. Angesichts der zunehmenden Auswirkungen der Klimakrise erkennen wir alle die dringende Notwendigkeit klimaresilienter Infrastruktur, die Starkregen und Hitzewellen standhalten kann. Nur so können wir sicherstellen, dass unsere Quartiere auch in Zukunft lebenswert bleiben. Mit Blick auf die konsequente Umsetzung der Einigung zwischen Bürgerschaft und NABU gilt unser Dank als Fraktion besonders der Hamburger Umweltbehörde, in der stets unter beeindruckendem Einsatz für Hamburgs Natur und Stadtgrün gearbeitet wird.“


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