Bis zum 31. Mai haben die Bürger*innen per Referendum die Möglichkeit, über eine Hamburger Olympia-Bewerbung zu entscheiden. Zur heutigen Regierungserklärung des Ersten Bürgermeisters spricht sich die Grüne Fraktion dafür aus, dass Hamburg Austrägerin Olympischer und paralympischer Spiele wird und dabei einen eigenen, erfolgreichen Weg geht.
Dazu Sina Imhof, Vorsitzende der Grünen Fraktion Hamburg: „In diesen Wochen entscheiden die Menschen mit ihrem Kreuz über olympische und paralympische Spiele in Hamburg. Die einen sind jetzt schon begeistert, andere zeigen sich skeptisch. Damit unsere Stadt langfristig von Olympia profitiert, müssen wir jetzt miteinander ins Gespräch kommen und diskutieren. Dabei ist ein gesundes Risikobewusstsein richtig, aber es sollte nicht dazu führen, dass wir uns nichts mehr zutrauen. Aus Vorsicht darf kein Stillstand werden. Paris hat vorgemacht, wie das gehen kann: Olympische und paralympische Spiele, die sich in die Stadt einfügen und sie langfristig voranbringen. Das nehmen wir uns zum Vorbild und wollen zugleich unseren eigenen, hanseatischen Weg finden. Auf diesem Weg kommen Infrastrukturprojekte durch zusätzliche Investitionen schneller voran als ohne die Spiele. Es geht um weit mehr als ein Sportevent. Wenn wir den Bau der U5 oder den Ausbau des Hauptbahnhofs beschleunigen, so tun wir das nicht für das IOC – sondern für die hunderttausend Menschen in unserer Stadt, die jeden Tag bahnfahren. Hamburg hat bis zum 31. Mai die Chance, mit Olympia ihren eigenen Weg zu gehen.“


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