Die Hochschulen in Hamburg erhalten über die aktualisierte Eindämmungsverordnung (EVO) die Möglichkeit, einen 2G Lehr- und Bibliotheks-Betrieb einzurichten. Diese Option ist jedoch nur zulässig, wenn ein alternatives Lehr- und Lernangebot geschaffen wird. Für Hochschulbeschäftigte und Präsenzprüfungen gilt weiterhin 3G. Für jene Menschen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen können, gibt es Ausnahmeregelungen.
Dazu Miriam Block, hochschulpolitische Sprecherin der Grünen Bürgerschaftsfraktion: „Die Entscheidung der Uni Hamburg, in einen 2G-Lehrbetrieb zu wechseln, ist nachvollziehbar und sinnvoll. Denn mit der gestern von der Wissenschaftsbehörde angekündigten Möglichkeit, auf 2G umzustellen, können die Hochschulen ihre Präsenzlehre sicherer gestalten und das Risiko von Ansteckungen auf dem Campus verringern. Das ist eine konsequente und wissenschaftsbasierte Maßnahme, die für viele Studierende in der derzeitigen Pandemie-Notlage einen der letzten Kontaktorte absichert und einen Lehralltag weiterhin garantiert. Viele Studierende und Wissenschaftler*innen haben in den vorherigen Corona-Wellen durch die Digitalsemester äußerst schwierige Zeiten durchlebt, die auch zu sozialen Ungerechtigkeiten geführt haben. Dass ähnliche Entwicklungen durch die Einführung der 2G-Option jetzt vorausschauend verhindert werden sollen, ist ein gutes Zeichen für die ohnehin schon großflächig geimpften Studierenden und Uni-Mitarbeiter*innen. Klar ist: Mit Wissenschaft und Solidarität bewältigen wir diese Pandemie.“


Neuste Artikel
Rechtspolitik
Städtische Unternehmen – Rot-Grün will digitale Kommunikation mit Gerichten verbindlich festschreiben
Die Kommunikation städtischer Unternehmen mit den Hamburger Gerichten erfolgt häufig noch analog und muss aufwendig digitalisiert werden. Die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen setzen sich daher dafür ein, die Kommunikation städtischer Unternehmen mit den Gerichten verbindlich auf digitale Verfahren umzustellen und so die Justiz spürbar zu entlasten. Künftig sollen städtische Unternehmen ausschließlich elektronische und sichere…
Mobilität
Hohe Nachfrage nach günstigem Ticket – Knapp 13.000 neue Jobtickets für städtisch Beschäftigte
Seit Anfang April zahlen die Beschäftigten der Stadt Hamburg nur noch 44,10 Euro für ihr Deutschlandticket, statt wie zuvor 63 Euro. Die Nachfrage ist groß: Innerhalb weniger Wochen haben 12.923 Beschäftigte ein neues Jobticket beantragt, darunter 7.438 Tarifbeschäftigte und 5.485 Beamt*innen, Richter*innen sowie Rechtsreferendar*innen. Das geht aus der Senatsantwort auf eine Schriftliche Kleine Anfrage (SKA)…
Antidiskriminierung
Senats-Kampagne zur Teilhabe von Sinti und Roma – Demirel: Die Mehrheit muss hinsehen und Antiziganismus bekämpfen
Noch immer leiden Sinti und Roma im Alltag darunter, diskriminiert und ausgegrenzt zu werden. Eine neue Kampagne des Hamburger Senats, die heute vorgestellt wurde, soll für mehr Sichtbarkeit und Teilhabe der Sinti und Roma sorgen und dabei helfen, ihre Diskriminierung aktiv zu bekämpfen. Die Grüne Fraktion begrüßt diese Maßnahme als wichtigen Schritt im Kampf gegen…
Ähnliche Artikel
Hochschule
Mehr Geld für das Studierendenwerk – Koriath: „In Zeiten steigender Preise genau das richtige Signal!“
2025 wird der Zuschuss der Stadt Hamburg für das Studierendenwerk im Vergleich zum laufenden Jahr um 76 Prozent angehoben. Der Gesamtbetrag der staatlichen Subventionierung steigt somit auf 2,8 Millionen Euro, was einer Verdopplung des Budgets seit Beginn der gemeinsamen rot-grünen Regierungsarbeit 2015 entspricht. Ziel dieser Erhöhung ist es, die Finanzierung des Studierendenwerks in Zeiten hoher…
Hochschule
Jazz-Hall Hamburg – Vernetzung zwischen Wissenschaft und Freier Szene
Auf dem Campus der Hochschule für Musik und Theater (HfMT) ist mit der Jazz-Hall ein Präsentations- und Konzertraum zur Stärkung der Jazzausbildung und Verbindung zwischen Hochschule und Freier Szene in Hamburg entstanden. Mit einem gemeinsamen Antrag (siehe Anlage) setzen sich die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen für eine Verstetigung des qualitativ hochwertigen Konzertbetriebs ein. Der…
Corona
Corona-Pandemie: Rot-Grün lässt Maßnahmen auslaufen
Am 30. März haben die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen mit einem Bürgerschaftsbeschluss die Gefahr einer sich dynamisch ausbreitenden Infektionslage durch das Coronavirus formal festgestellt und damit eine befristete Fortführung erweiterter Basisschutzmaßnahmen durch den Senat für rund einen Monat ermöglicht. Dieses betraf die Verpflichtung zum Tragen von FFP2-Masken in Innenräumen und im Einzelhandel sowie die…