Über 70.000 Menschen arbeiten in Hamburgs städtischen Unternehmen. Diese werden seit 2020 durch die von Rot-Grün auf den Weg gebrachte Hamburger Stadtwirtschaftsstrategie an den Leitlinien der finanziellen Nachhaltigkeit, der Ökologie und sozial gerechter Arbeitsbedingungen ausgerichtet. Eine Antwort des Senats auf eine Schriftliche Kleine Anfrage der Abgeordneten René Gögge (Grüne) und Markus Schreiber (SPD) zeigt nun auf, dass neben starker betrieblicher Mitbestimmung und sehr hoher Tarifbindung auch flexible Abeitsort- und Zeitmodelle bei den städtischen Unternehmen Hamburgs weit verbreitet sind.
Dazu René Gögge, Sprecher für öffentliche Unternehmen der Grünen Fraktion Hamburg: „Unsere Schriftliche Kleine Anfrage zeigt, dass Hamburgs öffentliche Unternehmen gute, faire und moderne Arbeitsbedingungen bieten. Über 90 Prozent der Unternehmen zahlen bereits nach oder angelehnt an einen Tarifvertrag. Auch Arbeitnehmer*innenrechte und Mitbestimmung werden groß geschrieben, egal ob bei Hochbahn, Bäderland oder unserer Stadtreinigung. Gleichzeitig dürfen wir uns mit dem Ist-Zustand natürlich nicht zufrieden geben, mehr geht immer! Zusammen mit den Unternehmen und Mitarbeitenden machen wir uns daher für kontinuierliche Verbesserung stark. Hamburg muss schließlich auch in Zukunft eine attraktive Arbeitgeberin sein, die aktuelle Anforderungen und auch die Bedürfnisse junger Beschäftigter registriert und sich dementsprechend anpasst. Zudem wollen wir in Zeiten von Tarifverhandlungen und Streiks erneut betonen, wie wichtig uns die Tarifbindung und eine konsequente Umsetzung der Tarifverträge ist. Die Beschäftigten der öffentlichen Unternehmen sind elementar für Daseinsfürsorge und gute Lebensqualität in unserer Stadt. Sie verdienen gerechte Arbeitsbedingungen, Mitbestimmung und attraktive Gehälter.“
Dazu Markus Schreiber, Fachsprecher für öffentliche Unternehmen der SPD-Fraktion Hamburg: „Die Stadtwirtschaftsstrategie orientiert sich an den übergeordneten und gesamtstädtischen Belangen Hamburgs und damit an den Interessen der Bürgerinnen und Bürger. Zentrale Punkte sind dabei die Prinzipien ‚Guter Arbeit‘ sowie die sozialen und nachhaltigen Ziele der Vereinten Nationen. Unsere Anfrage zeigt, dass betriebliche Mitbestimmung, flexible Arbeitsort- und Zeitmodelle sowie Tariftreue in Hamburgs Betrieben zum sehr überwiegenden Teil bereits die Regel sind. Als SPD sehen wir die Stadt in einer Vorbildfunktion für die freie Wirtschaft, deshalb ist es unverzichtbar, dass die öffentlichen Unternehmen sich zu den in der Stadtwirtschaftsstrategie formulierten Zielen bekennen und den rund 70.000 Beschäftigten der Stadt attraktive Arbeitsbedingungen bieten. Wir werden uns weiter für gute Arbeitsbedingungen stark machen und setzen auch in Zukunft auf faire Vergütung, Ressourcenschutz und die Vermeidung von klimaschädlichen Emissionen.“


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