Jede dritte Frau in Deutschland wird Schätzungen zufolge mindestens einmal in ihrem Leben Opfer von körperlicher oder sexueller Partnerschaftsgewalt. Fast jeden Tag wird in Deutschland eine Frau von ihrem Partner oder Ex-Partner getötet. In den vergangenen Jahren stiegen die gemeldeten Fälle häuslicher Gewalt kontinuierlich an.
„Wir wollen aus Hamburg einen Safe Space machen. Im Bereich der Gewalt gegen Mädchen und Frauen haben wir bereits viel auf den Weg gebracht“, sagt die GRÜNEN-Spitzenkandidatin Katharina Fegebank. „Wir haben ein weiteres Frauenhaus geschaffen, die Prävention gestärkt und sorgen für eine breite Beratungsstruktur. Für Frauen mit psychischen Erkrankungen wird aktuell ein neues Frauenhaus geschaffen. Darauf können wir uns aber nicht ausruhen. Die Fachberatungsstellen und Frauenhäuser in Hamburg sind stark überlastet. Besonders bei den finanziellen Ressourcen für den Gewaltschutz gibt es noch Luft nach oben.“
Gewaltschutzstrategie: Finanzierung und Prävention ausbauen
„Um die Istanbul-Konvention weiter konsequent umzusetzen, müssen wir die Kapazitäten und Beratungsstrukturen der bestehenden Frauenhäuser ausbauen. Die Fortschreibung der Gewaltschutzstrategie bietet eine gute Grundlage, um Frauen und Kinder effektiv vor Gewalt zu schützen. Wir setzen uns für eine signifikante Aufstockung des Etats zur Umsetzung der Strategie ein. Wir GRÜNE wollen die Rahmenbedingungen für die bestehenden Frauenhäuser verbessern sowie ihre Kapazitäten und Beratungsstrukturen ausbauen. Um die Prävention zu stärken, wollen wir den Ausbau der StoP-Projekte (Stadtteile ohne Partnergewalt) mit einer verlässlichen Finanzierung vorantreiben“, so Fegebank weiter.
Gesellschaftlicher Zusammenhalt ohne Gewalt: Schulische Demokratiebildung umsetzen
„Damit Hamburg unser vielfältiger Save Space bleibt, braucht es auch eine zeitgemäße Bildungspolitik, die Schülerinnen und Schüler in ihrem Alltag abholt: Mitbestimmung erleben, Selbstwirksamkeit erfahren und verstehen, wie Demokratie funktioniert: Schulen tragen hier eine große Verantwortung“, erklärt GRÜNEN-Landesvorsitzende Maryam Blumenthal. „Vor dem Hintergrund von Populismus, Extremismus und zunehmendem Hass im Netz braucht es mehr politische Bildungsarbeit an unseren Schulen. Demokratiebildung hat die Aufgabe, unsere im Grundgesetz verankerten Werte und unsere Grundrechte zu vermitteln und über Themen wie Gewaltenteilung und Wahlen zu informieren. Wir GRÜNE wollen mit unseren Schulen gemeinsam Demokratiebildung und Medienerziehung bereits ab der Grundschule weiter ausbauen und stärken.“
Alle Ideen und Vorhaben, um Hamburgs Wohlstand zu erneuern, finden Sie im Regierungsprogramm „Gute Gründe für GRÜN“.


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