Die heute veröffentlichte Polizeiliche Kriminalstatistik 2025 zeigt, dass sich der Trend der letzten Jahre fortsetzt: Die Kriminalität ist insgesamt rückläufig, insbesondere im Bereich der Gewaltkriminalität. Zugleich machen die Zahlen zu sexualisierter Gewalt sowie die aktuelle bundesweite Dunkelfeldstudie deutlich, dass ein Teil von Gewalterfahrungen nicht statistisch erfasst wird. Für uns Grüne ist klar: Der Trend ist eindeutig positiv, die Weiterentwicklung der Sicherheitsstrategie bleibt zugleich weiterhin von hoher Bedeutung.
Dazu Sina Imhof, Vorsitzende der Grünen Fraktion Hamburg: „Die heute vorgestellte Kriminalitätsstatistik spricht eine klare Sprache: Die registrierte Kriminalität geht zurück, insbesondere die Gewaltkriminalität. Hamburg ist und bleibt eine sichere Stadt. In einer Zeit, in der rechte Demagogen den Menschen bei jeder Gelegenheit weismachen wollen, dass der Kontrollverlust droht, ist das eine ganz wichtige Botschaft. Zugleich ist dieser positive Trend kein Anlass, nachzulassen. Insbesondere im Bereich partnerschaftlicher und sexualisierter Gewalt sehen wir, dass polizeiliche Zahlen nur einen kleinen Teil der Realität abbilden können. Die aktuelle Dunkelfeldstudie bestätigt, dass ein Großteil von Gewalterfahrungen nach wie vor nicht angezeigt wird. Unser Ziel muss es sein, dass alle Betroffenen die Täter wirklich anzeigen – durch konsequenten Opferschutz, niedrigschwellige Beratungsangebote und eine klare Haltung gegen jede Form von sexualisierter Gewalt. Ebenso wichtig ist die Stärkung des Sicherheitsgefühls im öffentlichen Raum. Damit man sich sicherer fühlt, braucht es andere Menschen, die präsent sind, aufpassen und eingreifen – etwa die Polizei und Sicherheitskräfte, aber auch Sozialarbeiter*innen. Zudem müssen öffentliche Räume gut ausgeleuchtet und sinnvoll ausgestaltet sein. Echte Sicherheit entsteht, wo Menschen im Alltag auf ihr Umfeld und ihre Stadt vertrauen können.“


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