Schule

Platz drei im Bildungsmonitor – Partoshoar: „Ein gutes Zeichen – aber kein Grund, um nachzulassen“

Hamburg belegt im diesjährigen Bildungsmonitor des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) erneut den dritten Platz. Nach den in der vergangenen Woche veröffentlichten ernüchternden PISA-Ergebnissen ist das ein gutes Zeichen und macht deutlich, dass die Hamburger Bildungspolitik richtige Schwerpunkte setzt, insbesondere mit Blick auf die Schaffung gleicher Chancen für alle Kinder vor dem Schuleintritt.  Für die Grüne Fraktion ist zugleich entscheidend, nicht nachzulassen und sicherzustellen, dass alle Hamburger Kinder und Jugendlichen gute Bildung bekommen und späterer Erfolg nicht von der Herkunft abhängt.

Dazu Parica Partoshoar, bildungspolitische Sprecherin der Grünen Fraktion Hamburg: „Die PISA-Ergebnisse der letzten Woche haben gezeigt, dass wir in Deutschland große Probleme in den Schulen haben und viel getan werden muss. In Hamburg stehen wir zum Glück besser da: Platz drei im Bildungsmonitor zeigt, dass die Hansestadt einiges richtig macht und Kinder und Jugendliche besser fördert als anderswo. Der Übergang von Kita zur Schule ist in unserer Stadt vorbildlich. In Hamburg werden die Kinder mit am besten auf den Schuleintritt vorbereitet. Beispielsweise erhalten Kinder, die noch nicht ausreichend Deutsch können, Sprachförderung, bevor sie in die Schule kommen. Statt diese Kinder mit ihrem Problem allein zu lassen, unterstützen wir sie und stellen sicher, dass sie am sozialen Miteinander teilhaben können. In Hamburg ist das nicht freiwillig, sondern Pflicht – wenn es um Startchancen unserer Kinder geht, darf sich niemand raushalten.

Zugleich dürfen auch wir uns nicht auf diesen Erfolgen ausruhen. Wir müssen beispielsweise sicherstellen, dass das Angebot an Ganztagsschulen weiterhin gut bleibt und dass Kinder und Jugendliche auch nachmittags gefordert werden. Gerade in Zeiten von Künstlicher Intelligenz und der Allgegenwart von Social Media brauchen wir ruhiges, konzentriertes Lernen in der Gemeinschaft. Wir müssen weiterhin dafür sorgen, dass der PISA-Schock an Hamburg vorbeigeht.“

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