Bis Ende 2030 soll ein gemeinsames Maßnahmenpaket von Senat und Studierendenwerk rund 2.000 neue Wohnheimplätze schaffen, wie der Senat heute bekannt gab. Damit stehen künftig rund 6.400 bezahlbare Wohnungen zur Verfügung. Neu ist, dass sich auch Auszubildende auf alle Wohnanlagen bewerben können sollen. 600 der geplanten neuen Wohnheimplätze sind zudem speziell für sie vorgesehen.
Dazu René Gögge, wissenschaftspolitischer Sprecher der Grünen Bürgerschaftsfraktion: „Das Studienangebot in Hamburg haben wir in den vergangenen Jahren erheblich ausgeweitet und ein Ende ist nicht in Sicht. Studieren sollte kein Privileg einiger weniger Menschen sein. Zur Chancengerechtigkeit gehört aber auch, dass alle Studierenden und Auszubildenden eine passende und bezahlbare Unterkunft finden – besonders in einer Stadt mit steigenden Mietpreisen. Daher unterstützen wir den Ausbau der Wohnraumkapazitäten für Studierende und Auszubildende ausdrücklich. Für uns Grüne ist klar: Studienerfolg darf nicht von Geldbeutel oder Herkunft abhängen! Mit dem nun vorgestellten Masterplan für Wohnheimplätze setzen wir diese Leitlinie wieder ein Stück besser um.“


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