Mit der Hightech Agenda will die Bundesregierung Deutschlands technologische Souveränität stärken und ausgewählte Schlüsseltechnologien fördern. Mit einem gemeinsamen Antrag setzen sich die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen dafür ein, Hamburgs Stärken als Wissenschafts- und Innovationsstandort gezielt mit den Förderlinien des Bundes zusammenzubringen. Auf dieser Basis sollen Entwicklungsbedarfe und Möglichkeiten der Förderung auf Bundes- und EU-Ebene ermittelt werden, auch mit Blick auf den Aufbau eines Hamburger Hochleistungsrechenzentrums. Über den rot-grünen Antrag stimmt die Hamburgische Bürgerschaft in ihrer Sitzung am 3. Juni ab.
Dazu Selina Storm, wissenschaftspolitische Sprecherin der Grünen Fraktion Hamburg: „Hamburg ist eine Wissenschaftsmetropole mit internationaler Strahlkraft. Hier entstehen Innovationen, die weit über unsere Stadt hinauswirken: in der Forschung, in Start-ups, in Unternehmen und an unseren Hochschulen. Gerade deshalb kommt es auf eine Hightech Agenda des Bundes an, die nicht nur große Versprechen macht, sondern die verschiedenen Potenziale der Länder verlässlich zusammenführt. Das Konzept von Bundesforschungsministerin Dorothee Bär bleibt bislang hinter diesem Anspruch zurück. Statt um technologische Souveränität scheint es an vielen Stellen um bayrische Standortpolitik zu gehen. Mit unserem Antrag sorgen wir dafür, dass Hamburg seine Stärken gezielt sichtbar macht und Förderchancen konsequent nutzt. Wir wollen Investitionen in Zukunftstechnologien in unsere Stadt holen, Innovationsprojekte voranbringen und Hamburg als starken Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort weiterentwickeln. Davon profitieren am Ende alle Menschen in unserer Stadt: durch eine starke Wirtschaft, zukunftsfähige Arbeitsplätze und innovative Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit.“
Dazu Philine Sturzenbecher, wissenschaftspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Hamburg: „Hamburg ist bei zahlreichen Zukunftstechnologien bereits heute hervorragend aufgestellt. Das Spektrum reicht dabei von Quantentechnologien über KI bis hin zur Fusionstechnologie. Mit DESY, dem European XFEL und starken Hochschulen verfügt unsere Stadt über international sichtbare Forschungsinfrastrukturen und enormes Innovationspotenzial. Jetzt kommt es darauf an, diese Stärken strategisch weiterzuentwickeln und Hamburg im Wettbewerb um Fördermittel, Talente und Wertschöpfung noch besser zu positionieren. Gerade Zukunftstechnologien entstehen dort erfolgreich, wo Wissenschaft, Forschung, Start-ups und Industrie eng zusammenarbeiten. Deshalb wollen wir die Vernetzung der Akteur:innen weiter stärken und Hamburgs Anschlussfähigkeit an nationale und europäische Förderprogramme gezielt ausbauen.“
Den Antrag zur Pressemitteilung finden Sie hier.


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