Aufbauend auf eine Machbarkeitsstudie zum Gender Budgeting sollen zum Haushalt 2021/22 weitere Schritte hin zu einer geschlechtergerechten und gleichstellungsorientierten Haushaltsführung gegangen werden. Dies hat der Senat heute beschlossen.
Dazu Mareike Engels, gleichstellungspolitische Sprecherin der Grünen Bürgerschaftsfraktion: „Wenn wir geschlechtergerechte Politik machen wollen, müssen die staatlichen Ressourcen geschlechtergerecht ausgegeben werden. So einfach ist das! Und nur so können wir Diskriminierung beenden und auch die Gleichstellung von Frauen aktiv fördern. Deswegen ist diese Implementierung von Gender Budgeting ein wichtiger Schritt.
Ich bin nun auf die weiteren Beratungen der Machbarkeitsstudie in der Bürgerschaft gespannt und werde mich dafür einsetzen, dass wir konstruktiv damit weiter arbeiten. Diese Studie konnte Prof. Christine Färber kurz vor ihrem viel zu frühen Tod vor fast einem Jahr gerade noch fertig stellen. Der Kampf für die Gleichstellung von Frauen und insbesondere eine gleichstellungsorientierte Haushaltspolitik waren ihr eine Herzensangelegenheit. Ihre wichtige Arbeit soll nicht in Vergessenheit geraten, sondern der Grundstein für eine umfassende geschlechtergerechte Haushaltspolitik sein.“


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