Verkehr

Verkehrssicherheitsbilanz 2019: Vision Zero fest im Blick

Der Senat hat heute die Verkehrssicherheitsbilanz für das Jahr 2019 vorgestellt. Demnach ist die Anzahl der Unfälle im Hamburger Straßenverkehr insgesamt gestiegen, die Anzahl der Personenschäden aber zurückgegangen. Die Anzahl der bei Verkehrsunfällen getöteten Personen ist mit 28 ähnlich hoch wie im Vorjahr.

Dazu Martin Bill, verkehrspolitischer Sprecher der Grünen Bürgerschaftsfraktion: „Dass die Zahl der Personenschäden im Hamburger Straßenverkehr im vergangenen Jahr merklich zurück gegangen ist, ist ein ermutigendes Zeichen. Aber: Jeder Mensch, der auf Hamburgs Straßen verletzt oder getötet wird, ist einer zu viel. Deswegen arbeiten wir Grünen weiter an der Vision Zero – an dem Ziel, dass niemand mehr im Hamburger Straßenverkehr sein Leben verliert. Dass dieses Ziel erreichbar ist machen uns Oslo und Helsinki vor. Notwendig ist dazu eine Verkehrswende, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt und nicht das Auto. Dazu müssen wir unsere Infrastruktur kontinuierlich weiter verbessern und sicherer machen, zum Beispiel durch breite Gehwege und Radverkehrsanlagen. Leider steht die SPD weiterhin auf der Bremse, wenn es darum geht vor Kitas, Schulen, Krankenhäusern und Senioreneinrichtungen Tempo 30 einzuführen. Unfallursache Nummer 1 ist nach wie vor überhöhte Geschwindigkeit. Es ist uns bereits gelungen, die Geschwindigkeit stärker zu kontrollieren. Wir müssen den Kontrolldruck aber weiter erhöhen, denn Rasen ist kein Kavaliersdelikt – es gefährdet Menschenleben.“

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