Hamburgs Polizeipräsident Falk Schnabel hat angekündigt, sein Amt niederzulegen und aus persönlichen Gründen nach Nordrhein-Westfalen zurückzukehren. In seiner dreijährigen Amtszeit hat Schnabel wichtige Impulse für die Sicherheit in der Hansestadt geleistet und dabei stets unterschiedliche Perspektiven aus der Stadtbevölkerung eingebunden. Hamburg verliert mit ihm einen erfolgreichen Polizeipräsidenten, der es verstand, die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Grundrechte gleichermaßen zu stärken. Die Grüne Fraktion bedauert diesen Schritt und wünscht Falk Schnabel zugleich alles erdenklich Gute für die berufliche und persönliche Zukunft.
Dazu Sina Imhof, Vorsitzende und innenpolitische Sprecherin der Grünen Fraktion Hamburg: „Falk Schnabel hat in den letzten drei Jahren als Polizeipräsident entscheidend daran mitgewirkt, dass unsere Stadt sicherer wird. Zugleich hat er die Arbeit der Hamburger Polizei modernisiert und auf diesem Weg erfolgreich unterschiedliche Perspektiven aus der Stadtbevölkerung eingebunden. Seine Arbeit als Polizeipräsident beweist, dass die Stärkung der inneren Sicherheit und die Wahrung der Grundrechte keine Gegensätze sind. Die Arbeit der Hamburger Polizei hat von dieser umsichtigen, liberalen Haltung des früheren Staatsanwalts profitiert. Besonders beeindruckt hat mich seine sehr offene und zugewandte Art, mit der er auf Menschen zugeht. Davon profitierte der Dialog mit uns Abgeordneten in der Hamburgischen Bürgerschaft ungemein. Schnabels Wechsel nach Nordrhein-Westfalen erfolgt aus persönlichen Gründen und verdient unseren vollen Respekt. Dass er Hamburg verlässt, ist ein großer Verlust. Ich wünsche ihm alles erdenklich Gute auf diesem Weg.“


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