Lokale Gesundheitszentren (LGZ) sind für die Gesundheitsversorgung in Hamburg von hoher Bedeutung – das zeigt eine heute vom Hamburger Senat veröffentlichte Evaluation. Besonders positiv bewertet werden die niedrigschwellige Beratung, die Lotsenfunktion und die Verknüpfung von Gesundheits- und Sozialangeboten. Die Grüne Fraktion befürwortet vor diesem Hintergrund ausdrücklich, dass die Förderung der sechs Gesundheitszentren bis Ende 2030 fortgeführt und die Fördersumme auf 200.000 Euro je Standort erhöht wird. Damit werden die Zentren langfristig abgesichert und können ihre Angebote weiterentwickeln.
Dazu Linus Görg, gesundheitspolitischer Sprecher der Grünen Fraktion Hamburg: „Die Evaluation zeigt: Lokale Gesundheitszentren (LGZ) spielen eine wichtige Rolle für die Gesundheitsversorgung der Menschen in Hamburg. Sie verknüpfen medizinische, pflegerische und soziale Angebote und bieten den Menschen niedrigschwellige Unterstützung. Eine Schlüsselrolle nehmen dabei Community Health Nurses ein. Sie geben Orientierung im komplexen Gesundheitssystem, begleiten Patient*innen und helfen, die Versorgung besser zu koordinieren. Damit sie dieses Potenzial voll entfalten können, braucht es klare hohe Qualifikationsstandards und ausreichend Personal. Dass Hamburg die Förderung der Lokalen Gesundheitszentren bis 2030 fortführt und die Fördersumme pro Standort erhöht, ist deshalb sehr wichtig. Auf diese Weise unterstützen wir die erfolgreiche Arbeit der Zentren und stärken die Gesundheitsversorgung der Hamburger*innen in allen Lebenslagen.“
Hintergrund
Lokale Gesundheitszentren (LGZ) sind regionale, patientenorientierte Gesundheitszentren, die von der Stadt Hamburg gefördert werden. Sie vereinen gesundheitliche Versorgung mit Angeboten der sozialen und psychosozialen Beratung. Dabei richten sie sich an Menschen in allen Lebenslagen – unabhängig von sozialer Herkunft, Wohnort oder Sprache – und sollen einen niedrigschwelligen Zugang zu Unterstützung ermöglichen.


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