Die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen wollen in Hamburg ein Food Festival etablieren, das Innovationen und Vielfalt der großen Hamburger Food-Branche präsentiert. Ein Fokus der Idee liegt dabei auf den Aspekten Ökologie und Nachhaltigkeit. Erklärtes Ziel ist es, die Veranstaltung bereits in diesem Jahr erstmals über mehrere Tage auszurichten. Das neue „Hamburg Food Festival“ soll dann langfristig den Tourismusstandort stärken und entsprechende Zielgruppen mit einer Präsentation genussvoller, gesundheitsförderlicher und nachhaltiger Ernährung ansprechen. Über das Vorhaben von Rot-Grün stimmt die Bürgerschaft in ihrer nächsten Sitzung am 29. März ab.
Dazu Miriam Putz, wirtschafts- und tourismuspolitische Sprecherin der Grünen Fraktion Hamburg: „Wir freuen uns außerordentlich, dass es in Hamburg in diesem Jahr ein neues Highlight geben wird. Das Food Festival soll zukünftig eine versteckte Stärke unserer Stadt sichtbar und erlebbar machen, nämlich die vielfältige Ernährungswirtschaft Hamburgs. Wir wollen so die tolle Gastronomiewelt hier an der Elbe hervorheben und zudem öffentlich und für alle zugänglich präsentieren, was in Hamburg alles im Bereich Ernährungswende, Innovation und Vielfalt der Nahrungsmittelproduktion passiert. Als Regierungsfraktionen ist es uns ein wichtiges Anliegen, diese aufsteigende und zukunftsorientierte Branche nicht nur mit dem Aufbau des neuen und im letzten Jahr von uns auf den Weg gebrachten Food-Clusters zu unterstützen, sondern den Beteiligten mit dem Festival jetzt auch öffentliche Sichtbarkeit zu ermöglichen. Es ist definitiv notwendig, dass sich neben den traditionellen Großveranstaltungen solche ökologischen und nachhaltigen Events in Hamburg etablieren und den Menschen zeigen, was auf dem Weg in die Klimaneutralität alles möglich ist – und wie sich solche positiven Veränderungen auch auf unsere Ernährung auswirken.
Dazu Arne Platzbecker, tourismuspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion Hamburg: „Mit dem Hamburger Food Festival etablieren wir ein weiteres Highlight im Hamburger Veranstaltungskalender und einen weiteren touristischen Anziehungspunkt. Mit dem Festival rücken wir gesunde, klimafreundliche und vielfältige Lebensmittelerzeugung eine Woche lang in den öffentlichen Fokus. Hamburg verfügt mit etwa 100 Food-, Beverage- und Food-Tech-Start-ups über eine agile und zukunftsweisende Food-Ökonomie. Insbesondere bei den Themen Gesundheit und Nachhaltigkeit – etwa durch pflanzenbasierte oder pilzbasierte Produktionen – ist die Food-Start-up-Szene ein echter Innovationsmotor für unsere Stadt. Eine gesunde und ökologisch nachhaltige Ernährung muss nicht zwangsläufig mit Verzicht einhergehen. Mit dem Food Festival schaffen wir einen positiven Impuls für die Ernährungswende. Klar ist: Die Einhaltung der Klimaziele wird auch auf unseren Tellern mitentschieden.“


Neuste Artikel
Öffentliche Unternehmen
Stadtwirtschaft effizienter organisieren – Rot-Grün weitet Shared-Service-Prinzip aus
Die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen wollen die Hamburger Stadtwirtschaft effizienter organisieren und Doppelstrukturen reduzieren. Dafür sollen Leistungen wie Einkauf und Vergabe, Personalservices, IT-Services, Rechnungswesen sowie Facility- und Fuhrparkservices künftig stärker nach dem Shared-Service-Prinzip gebündelt, standardisiert und digitalisiert werden. Ziel ist es, die Leistungsfähigkeit der Stadtwirtschaft insgesamt zu stärken und Kosten zu verringern. Über den…
Wissenschaft
Universität Hamburg bleibt Exzellenzuniversität – Storm „Kluge Wissenschaftspolitik macht sich bezahlt!“
Die Entscheidung ist gefallen: Die Universität Hamburg konnte ihren Titel als Exzellenzuniversität verteidigen und erhält im Rahmen der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder für weitere sieben Jahre Fördergelder. Dies ist das Ergebnis einer intensiven Evaluation, mit der die Deutsche Forschungsgemeinschaft und der Wissenschaftsrat bestätigen, dass die Universität Hamburg ihre Ziele aus der ersten Förderphase…
Fraktionsvorstand
Finanzkonzept für Olympia-Bewerbung – Imhof: „Hamburg ist gut aufgestellt für erfolgreiche olympische und paralympische Spiele“
Am 31. Mai entscheiden die Menschen in Hamburg über eine Olympia-Bewerbung. Das heute vom Senat vorgestellte Finanzkonzept ist eine solide Grundlage für wirtschaftlich tragfähige Spiele, die allen Menschen in Hamburg langfristig zugutekommen. Die Berechnungen zeigen, dass Olympia erhebliche Zukunftsinvestitionen und Fördersummen in die Hansestadt bringt und einen nachhaltigen Entwicklungsschub für die gesamte Stadt bedeutet. Dazu…
Ähnliche Artikel
Wirtschaft
Maritime Kreislaufwirtschaft stärken – Rot-Grün bringt nachhaltiges Schiffsrecycling in Hamburg voran
Nachhaltiges Schiffsrecycling bietet für den maritimen Standort Hamburg erhebliche wirtschaftliche und ökologische Chancen. Die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen setzen sich daher mit einem gemeinsamen Antrag dafür ein, Recyclingkapazitäten für ausgediente Handelsschiffe aufzubauen, regulatorische Hürden auf Bundesebene abzubauen und Genehmigungsverfahren zu vereinfachen. Ziel ist es, die maritime Kreislaufwirtschaft zu stärken, strategische Rohstoffe zu sichern und…
Wirtschaft
Startups stärken, Innovation fördern – Rot-Grün für standardisierte Ausgründungsverträge an Hochschulen
Mit einem gemeinsamen Antrag setzen sich die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen dafür ein, zukünftig einheitliche und modulare Vertragsstandards für wissenschaftsbasierte Startup-Ausgründungen zu schaffen. Damit sollen der Transfer von geistigem Eigentum, Lizenzregelungen und Beteiligungsmodelle künftig transparent, rechtssicher und hochschulübergreifend einheitlich gestaltet werden. Die Patentverwertungsagentur (PVA), angesiedelt bei der Tutech Innovation GmbH, soll hierfür gemeinsam mit…
Wirtschaft
Transformation der Wirtschaft – Hamburg übernimmt Vorreiterrolle bei nachhaltiger Industrie- und Standortentwicklung
Hamburg nimmt eine führende Rolle bei der nachhaltigen Transformation von Wirtschaft und Industrie ein. Das geht aus der Antwort des Senats auf eine Große Anfrage der Regierungsfraktionen von SPD und Grünen hervor. Mit der Inbetriebnahme von Landstromanlagen an 13 Liegeplätzen können auch die größten Containerschiffe der Welt mit grünem Strom versorgt werden. Ab 2026 wird…