Einen Zusatzantrag, der dies bekräftigt haben die Grünen gemeinsam mit der SPD in die Bürgerschaft eingebracht (siehe Anhang). Aus Sicht der Grünen Bürgerschaftsfraktion würde eine generelle Änderung der Flächennutzungspläne unnötig Ressourcen binden, die beim Wohnungsbau oder der Schaffung von Grünflächen benötigt werden.
Dazu Ulrike Sparr, umweltpolitische Sprecherin der Grünen Bürgerschaftsfraktion:
„Es ist peinlich und scheinheilig, wenn sich die CDU als Naturschutz-Partei geriert. Genau jene Union, die im Bund durch Veränderungen im Baugesetzbuch der Umwandlung von landwirtschaftlichen und Naturschutzflächen in Wohnungsbauland Tür und Tor geöffnet hat. Die Änderungen in den Hamburger Flächennutzungsplänen haben seit 1997 weniger als vier Prozent der hamburgischen Landesfläche umfasst. Dabei handelt es sich – ganz anders als die CDU suggeriert – in den meisten Fällen um die Umwandlung von Gewerbe- oder Straßenflächen zu Wohn- oder Grünanlagen. So sind beispielsweise aus Hafenflächen die Hafen-City nebst Lohsepark entstanden und auf dem neuen Autobahndeckel entwickeln wir eine grüne Oase für Kleingärten und Erholung. Aktuell erweitern und sichern wir gerade das Bergedorfer Gehölz. So sorgen wir dafür, dass Hamburg eine grüne Metropole bleibt. Eine Neuaufstellung des Flächennutzungsplans würde unnötig Ressourcen in der Verwaltung binden und dadurch Umsetzung von Wohnungsbau und Grünflächen behindern.“


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