Verkehr

Zehn neue Fahrzeuge und größeres Netz: Winterdienst für den Radverkehr wird kontinuierlich ausgebaut

Das Winterdienststreckennetz für den Radverkehr wird in der Wintersaison 2018/19 um zusätzliche 25 km erweitert. Zudem hat die Stadtreinigung zehn zusätzliche Fahrzeuge für die Reinigung der Radwege angeschafft. Das geht aus der Antwort des Senats auf eine Schriftliche Kleine Anfrage des verkehrspolitischen Sprechers der Grünen Bürgerschaftsfraktion, Martin Bill, hervor.

Dazu Martin Bill, verkehrspolitischer Sprecher der Grünen Bürgerschaftsfraktion: „Wir bauen den Winterdienst für die Radwege kontinuierlich aus. Allein in diesem Jahr kommen weitere 25 Kilometer hinzu und die Stadtreinigung wird mit zehn neu angeschafften Fahrzeugen dafür sorgen, dass die Radfahrstreifen besser geräumt werden. Zu den neuen Strecken gehören unter anderem die Bebelallee, die Hochallee, die Lange Reihe und die Rothenbaumchaussee. Damit stellen wir sicher, dass auf immer mehr Radverkehrsstrecken zügig und verlässlich die Fahrbahn geräumt wird. Das ist wichtig, damit Radfahren auch im Winter komfortabel möglich ist und es dient letztlich auch der Attraktivitätssteigerung des Radverkehrs.“

Hintergrund:

Aus der Senatsantwort auf die Kleine Anfrage der Grünen Bürgerschaftsfraktion geht auch hervor, dass es organisatorische Änderungen im Ablauf des Winterdienstes geben wird. So erfolgt künftig auf 50 Kilometer Radfahrstreifen im Anschluss an die Reinigung der Fahrbahn eine Nachbearbeitung. Ebenso sollen 55 Kilometer abgesetzte Radwege prioritär bearbeitet werden. Die zusätzlichen Kosten für den erweiterten Winterdienst 2018/19 belaufen sich auf rund 198.000 Euro.

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