Mit zahlreichen großen und kleinen Booten demonstriert die Bürgerinitiative „Dove-Elbe-retten“ heute für den Erhalt des alten Elbseitenarms ohne Gezeiten. Die Initiative befürchtet eine Öffnung der Dove-Elbe hin zur Tideelbe und einen damit verbundenen Verlust von Lebens- und Naturraum zugunsten besseren Sedimentmanagements der wirtschaftlich genutzten Tideelbe.
Dazu Jennifer Jasberg, Vorsitzende der Grünen Bürgerschaftsfraktion: „Wir sitzen alle im selben Boot, wenn es darum geht, die Folgekosten für die Eingriffe in das Ökosystem Elbe zu verantworten. Die Tideelbe ist ein besonders schützenswerter Naturraum und zugleich ein intensiv genutzter Wirtschaftsraum, den es nachhaltig zu entwickeln gilt. Dafür ist es wichtig, dass auch die Menschen vor Ort ihre Bedürfnisse artikulieren. Umso mehr begrüße ich den bereits stattfindenden intensiven Dialog im Tide-Elbe-Forum, der alle Akteurinnen und Akteure beteiligt und auf Grundlage einer Machbarkeitsstudie die Handlungsoptionen für die Flussentwicklung auslotet. Es ist nicht Aufgabe der Politik, den Ergebnissen der wissenschaftlichen Arbeit, die hier in Auftrag gegeben worden ist, vorzugreifen, sondern den Dialog aufmerksam zu begleiten. Ich bin mir sicher, dass wir auf dieser Grundlage zu guten und vor allem seriösen Lösungen kommen.“
Hintergrundinformationen:
Weitere Informationen zu den im Forum Tideelbe ausgewählten Maßnahmenvorschlägen unter https://www.forum-tideelbe.de/massnahmen/ausgewaehlte-massnahmen?id=0


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