Der Senat hat heute bekanntgegeben, dass der Elbtower als möglicher Standort für das neue Naturkundemuseum favorisiert wird. Damit rückt Hamburgs Ziel eines modernen Hauses für Naturkunde, Forschung und Bildung in greifbare Nähe. Für die Perspektive des Projekts Elbtower ist entscheidend, dass mit dem Naturkundemuseum endlich ein echter Mehrwert für die Stadt entstehen kann.
Dazu Sina Imhof, Vorsitzende der Grünen Fraktion Hamburg: „Die Geschichte des Elbtowers war bislang alles andere als erfreulich. Umso wichtiger ist es, dass sich daraus nun eine Perspektive entwickelt, die für Hamburg wirklich Sinn ergibt. Ein Naturkundemuseum an diesem Standort wäre ein starkes Signal: für Wissenschaft, Forschung und Biodiversität. Hamburg bekäme endlich wieder ein Naturkundemuseum von internationalem Rang – als Nachfolger des im Krieg zerstörten Naturhistorischen Museums. Ich verstehe sehr gut, dass viele Menschen die Sinnhaftigkeit des Elbtower-Projekts grundsätzlich in Frage stellen. Das haben wir auch. Aber klar ist: Diese Lösung ist die bestmögliche unter den gegebenen Umständen. Sie bringt Verantwortung und Vernunft zusammen und ermöglicht Hamburg endlich das Museum, das diese Stadt verdient hat und zu dem wir uns gegenüber der Leibniz-Gemeinschaft verpflichtet haben. Ein Neubau an einem anderen Ort oder die Herrichtung eines bestehenden Gebäudes wäre deutlich teurer, riskanter und würde sich über viele Jahre hinziehen. Jetzt haben wir die Chance, dass ein gut erreichbarer Ort für Forschung, Dialog und Bildung entsteht, der Menschen aus Hamburg, Deutschland und der Welt anzieht. Aus einer schwierigen Ausgangslage entsteht so etwas Gutes – das wäre ein Gewinn für unsere Stadt.“


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