Für das Docks endet im Frühjahr 2027 der Mietvertrag am Spielbudenplatz. Um Hamburgs größten Musikclub mit seinem vielfältigen und beliebten Kulturangebot erhalten zu können, unterstützen die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen den Umzug des Docks an einen neuen Standort in Barmbek-Süd. Mit bis zu 250.000 Euro aus dem Sanierungsfonds 2030 sollen am neuen Standort Maßnahmen im Bereich der Innenausstattung, der Veranstaltungstechnik, der Barausstattung und der Sanitäranlagen umgesetzt werden. Über den gemeinsamen Antrag entscheidet die Hamburgische Bürgerschaft am 1. Juli.
Dazu René Gögge, kulturpolitischer Sprecher der Grünen Fraktion Hamburg: „Wenn Mietverträge auslaufen, darf das nicht das Aus für beliebte Kulturorte in unserer Stadt bedeuten. Mit seinem vielfältigen Programm, das von Rockkonzerten bis zu DJ-Veranstaltungen reicht, ist das Docks seit Jahrzehnten eine feste Größe in der Hamburger Clubszene, die nicht wegzudenken ist. Deshalb freue ich mich sehr, dass der Club ein so tolles neues Zuhause direkt an der Hamburger Meile gefunden hat. Dort ist er nicht nur gut an den Nahverkehr angebunden, sondern auch besonders attraktiv für Menschen, die abseits der Reeperbahn ein vielfältiges Musik- und Kulturprogramm erleben möchten. Die neue Location bietet Platz für knapp 1.000 Besucher*innen und wird mit hohen Investitionen der Betreiber umgebaut. Dabei stehen insbesondere Barrierefreiheit und modernste Schallschutzmaßnahmen im Vordergrund. Wir möchten das Docks bei den Umbaumaßnahmen mit bis zu 250.000 Euro aus dem Sanierungsfonds Hamburg 2030 unterstützen und ihm so einen erfolgreichen Start am neuen Standort ermöglichen.“
Dazu Hansjörg Schmidt, Sprecher für Kreativwirtschaft der SPD-Fraktion Hamburg: „Das Docks gehört seit Jahrzehnten zu den prägenden Musik- und Veranstaltungsorten unserer Stadt. Mit dem neuen Standort besteht die Chance, dieses erfolgreiche Konzept langfristig zu sichern und zugleich neue Zielgruppen für Livemusik und Clubkultur zu erreichen. Deshalb unterstützen wir die neue Spielstätte mit bis zu 250.000 Euro aus dem Sanierungsfonds Hamburg 2030 für die technische Ausstattung und die Herrichtung der Veranstaltungsfläche. Besonders überzeugt uns, dass die Betreiber selbst erhebliche Eigenmittel investieren und der Standort mit einem langfristigen Mietvertrag gesichert wird. So stärken wir das kulturelle Angebot im Hamburger Osten und leisten einen Beitrag dazu, dass Hamburg auch künftig eine vielfältige und lebendige Club- und Konzertszene behält.“
Hintergrund:
Der Mietvertrag des Docks am Spielbudenplatz endet zum 31. März 2027. Als neuer Standort ist eine Fläche an der Hamburger Meile in Barmbek-Süd vorgesehen. Die Betreiber planen, bis zu 2,1 Millionen Euro Eigenkapital in den neuen Standort zu investieren und haben hierfür einen Mietvertrag über zehn Jahre mit einer Option auf weitere fünf Jahre abgeschlossen.


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