Der Bundesrat stimmt am 27. November über eine Initiative der schwarz-grünen Landesregierung Hessen zum Thema Drug-Checking ab. Sie soll Konsument*innen ermöglichen, ihre Drogen anonym auf Inhaltsstoffe prüfen zu lassen und im Sinne ihrer Gesundheit beraten zu werden. Der Hamburger Senat hat heute Unterstützung signalisiert. Die Grüne Bürgerschaftsfraktion begrüßt die hessische Initiative als wichtigen Vorstoß für einen besseren Gesundheitsschutz von Drogenkonsument*innen.
Dazu Peter Zamory, Sprecher der Grünen Bürgerschaftsfraktion für Drogen- und Suchtpolitik: „Wir Grüne kämpfen seit langem für die Möglichkeit, über eine niedrigschwellige Drogenschnellanalyse das Risiko für die Gesundheit und das Umfeld von User*innen zu reduzieren. Sie ermöglicht eine bessere gesundheitliche Beratung sowie eine Minimierung von Risiken durch Verunreinigungen und Überdosierungen. Dazu ist eine Änderung des Betäubungsmittelgesetzes notwendig, die mit dem hessischen Antrag jetzt auch von Hamburg im Bundesrat unterstützt wird. Das ist nicht nur richtig und notwendig, sondern auch konsequent – in unserem Koalitionsvertrag haben wir uns auf die Prüfung eines ähnlichen Projektes verständigt.“


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