Der Energienetzbeirat hat in seiner gestrigen Sitzung verschiedene Szenarien für die zukünftige Fernwärmeversorgung Hamburgs diskutiert. Die Grüne Bürgerschaftsfraktion widerspricht den Aussagen von CDU und FDP, es sei dabei diskutiert worden, Moorburg zu Spitzenlasten als Ausgleich einzubinden. Ziel sei es weiterhin, dass die Wärme zu 100 Prozent aus Erneuerbaren Energien zu gewährleisten.
Dazu Ulrike Sparr, energiepolitische Sprecherin der Grünen Bürgerschaftsfraktion: „Bei den heutigen Aussagen von CDU und FDP kann ich nur amüsiert den Kopf schütteln und ein baldiges Erwachen aus veralteten energiepolitischen Träumen wünschen. Da hat offensichtlich der Wunsch als Vater des Gedankens das Kurzzeitgedächtnis ausgeschaltet: Was sie sich mit dem Anschluss von Moorburg vorstellen, sind die Kohlefantasien von vorvorgestern. Es hat aber nichts mit dem zu tun, was gestern im Energienetzebeirat diskutiert wurde.
Wir wollen Wedel so ersetzen, dass am Ende die Wärme aus 100 Prozent Erneuerbaren Energien kommt. Dafür sind wir mit den jetzigen Planungen auf einem sehr guten Weg. Große Potenziale für Erneuerbare Energien liegen im Hamburger Süden – das sind zum Beispiel Solarthermie, Müllverbrennung und industrielle Abwärme von Aluhütte oder Stahlwerk.“


Neuste Artikel
Altona-West
Ehemalige Pausenhalle wird umgebaut – Rot-Grün unterstützt neues Sportzentrum in Lurup
Die ehemalige Pausenhalle des SV Lurup Hamburg von 1923 e. V. soll zu einem barrierearmen Sport-, Fitness- und Bewegungszentrum umgebaut werden. Menschen jeden Alters sollen dort künftig niedrigschwellige und bezahlbare Bewegungsangebote nutzen können. Die Gesamtkosten für den Umbau am Vorhornweg belaufen sich auf rund 1,09 Millionen Euro, von denen der Verein selbst 460.000 Euro übernimmt….
Fraktionsvorstand
Sanierungsfonds Hamburg 2030 – Rot-Grün sichert Zukunft des Dialoghaus Hamburg
Das Dialoghaus Hamburg erreicht seit über 25 Jahren als wichtiger außerschulischer Lern- und Erlebnisort jährlich rund 90.000 Besucher*innen, darunter zahlreiche Schulklassen, und ist zugleich ein inklusiver Arbeitgeber. Aufgrund baulicher, energetischer und infrastruktureller Defizite am bisherigen Standort sowie zwingender Bauarbeiten an der Kaimauer steht das Dialoghaus vor einem notwendigen Umzug bis Ende 2027. Um den Fortbestand…
Internationales
Gemeinsame Resolution – Hamburg setzt ein klares Zeichen gegen das iranische Regime und für die Menschen in Iran
Mit einer gemeinsamen Resolution setzen SPD, CDU und GRÜNE in der Hamburgischen Bürgerschaft ein starkes Zeichen der Solidarität mit den Menschen in Iran. Die Initiative geht auf einen Vorstoß der CDU-Fraktion zurück und verurteilt das brutale Vorgehen des Mullah-Regimes sowie die systematische Unterdrückung durch die Revolutionsgarden (IRGC). Zugleich fordert die Bürgerschaft den Senat auf, sich…
Ähnliche Artikel
Energie
Solarstrategie für Hamburg – Nerlich: „Das wird unsere Stadt nach vorne bringen“
Der Senat hat heute die neue Solarstrategie für Hamburg vorgestellt. Sie geht auf einen Antrag der rot-grünen Regierungsfraktionen (Drs. 22/13618) zurück und legt die Grundlage dafür, den Ausbau der Solarenergie in der Stadt weiter zu beschleunigen. Vorgesehen sind unter anderem die konsequente Nutzung öffentlicher Dachflächen, die Förderung von Mieterstrommodellen und Quartierslösungen sowie Maßnahmen zur Fachkräftegewinnung…
Energie
Keine Holzverbrennung in Tiefstack – Müller: „Kohleausstieg ist zentraler Schritt auf dem Weg zur Klimaneutralität“
Die Hamburger Energiewerke (HEnW) haben heute bekanntgegeben, beim Kohleausstiegskonzept für das Kraftwerk Tiefstack auf Biomasse zu verzichten und die geplante Flusswasser-Wärmepumpe in der Billwerder Bucht deutlich zu vergrößern. Die Grüne Fraktion Hamburg hat sich ebenso wie die Umweltverbände seit Jahren für eine solche Lösung eingesetzt. Durch den Verzicht auf Holzverbrennung werden klimaschädliche Emissionen reduziert sowie…
Energie
Hamburg plant zügigeren Windkraftausbau – Müller: „Eine echte Offensive bei den Erneuerbaren kommt allen zugute“
Am heutigen Montag hat der Senat seine Planung zur Ausweisung neuer Windenergieflächen vorgestellt. Bis Ende 2027 sollen mindestens 0,5 Prozent der Landesfläche als Flächen für die Windenergie ausgewiesen werden. Damit erfüllt der Senat seine Verpflichtung gemäß Windenergieflächenbedarfsgesetz fünf Jahre früher als festgeschrieben. Für die Grüne Fraktion ist das genau das richtige Signal: Die Energiewende geht…