Der Hamburger Senat hat heute seine Pläne für den neuen Landespsychiatrieplan vorgestellt. Damit stellt die Stadt wichtige Weichen für eine zukunftsorientierte und gerechte Versorgung von Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen. Die Grüne Fraktion Hamburg sieht in diesem Vorhaben einen wichtigen Schritt hin zu einer modernen und solidarischen Gesundheitspolitik für alle. Mit der Einführung der sieben Gemeindepsychiatrischen Verbünde (GPV) soll künftig eine engere Zusammenarbeit der verschiedenen Hilfesysteme möglich sein und Betroffenen eine niedrigschwellige und bedarfsgerechte Unterstützung geboten werden.
Dazu Peter Zamory, drogen- und suchtpolitischer Sprecher der Grünen Fraktion Hamburg: „Der Landespsychiatrieplan ist ein entscheidender Schritt, um schwer psychisch erkrankte Menschen in Hamburg besser zu versorgen. Insbesondere die neuen Gemeindepsychiatrischen Verbünde werden dafür sorgen, dass niemand mehr durchs Raster fällt und dass die Versorgung wohnortnah und verlässlich erfolgt. Gerade für Menschen, die nach einem Klinikaufenthalt Unterstützung benötigen, wird so endlich eine durchgehende Betreuung sichergestellt. Die geplanten Maßnahmen wie aufsuchende Angebote, Home-Treatment und die Prävention von forensischen Krankheitsverläufen tragen dazu bei, dass schwere Krankheitsverläufe frühzeitig verhindert werden können. Zugleich ist aber auch klar: Der steigende Bedarf an psychologischer Hilfe zeigt, dass wir bundesweit neue Lösungen brauchen. Eine neue Bundesregierung kann und sollte hier noch mehr tun – etwa durch bessere Rahmenbedingungen für psychotherapeutische Versorgung und Prävention. In Hamburg handeln wir bereits: Der Psychiatrieplan steht für eine starke Verantwortungsgemeinschaft, die Betroffenen konkret hilft und gleichzeitig den sozialen Zusammenhalt stärkt.“


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