Am Sonntag findet der diesjährige Tag der Pflegenden statt. Vor diesem Hintergrund haben zehn Abgeordnete der Grünen Fraktion Hamburg in den letzten Tagen Hospitationen in Pflegeeinrichtungen und Kliniken absolviert. So sollte ein Eindruck von den Heraus- und Anforderungen des Pflegealltages und den zahlreichen pflegerischen Arbeitsfeldern gewonnen werden. Einsatzgebiete waren unter anderem die ambulante Pflege, die Geburtshilfe, die Pflege in einem Hospiz, Intensivstationen und ein Hamburger Gesundheitskiosk. Die Grüne Fraktion Hamburg forciert mit Blick auf den Personalmangel in der Pflege die Einrichtung weiterer Ausbildungskapazitäten, darunter auch ein pflegepädagogisches Studium an einer staatlichen Hamburger Hochschule.
Dazu Linus Görg, Sprecher für Pflege der Grünen Fraktion Hamburg: „Der Tag der Pflegenden ist ein guter Anlass dafür, um sich die Wichtigkeit des Pflegeberufs erneut bewusst zu machen: Pfleger*innen sind der Stützpfeiler unseres Gesundheitswesens und halten den Laden regelrecht am Laufen. Hierfür gebührt ihnen Dank und Wertschätzung. Der Beruf des Pflegenden, den auch ich abseits der Politik ausüben darf, bietet eine enorme Vielseitigkeit bei zugleich hoher Verantwortung. Viele von meinen Abgeordneten-Kolleg*innen haben mir im Anschluss an ihr Praktikum erzählt, was für interessante Erfahrungen sie bei den Hospitationen machen konnten und wie sehr sie der starke Einsatz der Pflegenden, die oft mehr leisten als vorgesehen, beeindruckt hat. Deshalb steht für uns als Grüne Fraktion außer Frage: Wir müssen diesen wichtigen Job weiter aufwerten und attraktiver machen. Das geht am besten, indem wir primär den Personalmangel bekämpfen. Nicht nur in den Pflegeeinrichtungen selbst, sondern auch an den Pflege- und Hochschulen, damit es endlich ausreichend Ausbildungskapazitäten gibt. Hamburg braucht dringend ein pflegepädagogisches Studienangebot an einer staatlichen Hochschule. Das haben wir zuletzt bereits mit einem bürgerschaftlichen Antrag gefordert. Wir werden dieses wichtige Anliegen auch bei den anstehenden Haushaltsverhandlungen im Herbst weiter energisch vorantreiben.“


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