Anlässlich der heutigen Demonstration zum Gedenken an die tödlich verunglückte Radfahrerin auf der Osterstraße fordert der Fraktionschef der Grünen, Anjes Tjarks, die Bundesregierung auf, Abbiegeassistenzsysteme für LKWs gesetzlich vorzuschreiben. Zudem sollen zusätzliche Maßnahmen zur Verkehrssicherheit in Hamburg auf den Weg gebracht werden. Die „Vision Zero“, also das Ziel, die Zahl der Verkehrstoten auf Null zu reduzieren, sei Kernanliegen Grüner Verkehrspolitik.
Dazu Anjes Tjarks, Vorsitzender der Grünen Bürgerschaftsfraktion: „Der Tod der 33-jährigen Radfahrerin, die auf der Osterstraße von einem abbiegenden LKW überrollt wurde, bestürzt mich immer noch zutiefst. Ich kann die dadurch ausgelöste Fassungslosigkeit, die Demonstrationen gut verstehen. Wir setzen uns in Hamburg schon seit Längerem für verpflichtende LKW-Abbiegeassistenzsysteme ein. Sie müssen allerdings vom Bund auf den Weg gebracht werden, weil die LKWs auch deutschland- und europaweit unterwegs sind. Deshalb meine Forderung an Berlin: Handelt, damit die Verkehrssicherheit sich erhöht! Doch Abbiegeassistenzsysteme können nicht die einzige Maßnahme sein, um die Radverkehrssicherheit in Hamburg weiter zu verbessern. Es ist wichtig, dass Radfahrende im Verkehr besser sichtbar sind. Wir wollen, dass sie künftig vermehrt an Kreuzungen und Haltelinien vor dem motorisierten Verkehr stehen. Mit diesen sogenannten Aufstellflächen werden Radfahrende für jeden gut sichtbar. Damit wird das Risiko solcher Unfälle weiter minimiert. Wir Grüne wollen alles dafür tun, dass dies schnellstmöglich in Hamburg umgesetzt wird.“


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