Stadtentwicklung

Neuer Stadtteil Kleiner Grasbrook: Strategisches Stadtwachstum mit Grüngewinn

Auf Initiative von Rot-Grün debattiert die Bürgerschaft heute in der Aktuellen Stunde über die Stadtentwicklung auf dem Kleinen Grasbrook. Der Senat hatte kürzlich die Entwicklung durch eine Einigung mit den Hafenbetrieben vorangetrieben. Erstmals wird Wohnungsbau auf ehemaligen Hafenflächen auf der Südseite der Norderelbe stattfinden. Der historisch einmalige Sprung über die Elbe komplettiert die Hamburger City und schafft neue Grünflächen. Insgesamt sollen auf dem Kleinen Grasbrook Wohnungen für rund 6.000 und Arbeitsplätze für 16.000 Menschen entstehen – auch ein neuer Park in Elblage ist geplant. Nun soll zügig die Bürgerbeteiligung und die Planung in die nächsten Phasen gehen.

Dazu Olaf Duge, stadtentwicklungspolitischer Sprecher der Grünen Bürgerschaftsfraktion: „Seit 2005 fordern wir die Entwicklung des Kleinen Grasbrooks – und nun kommt er, der wirkliche Sprung über die Elbe. Grüner Städtebau heißt: strategisches Stadtwachstum mit Grüngewinn. Hamburg hat viele Flächen wie Hafen-, Bahn-, oder überkommene Industrieflächen, die erschlossen werden können und inneres Wachstum möglich machen. Der Kleine Grasbrook als Vorzeigefläche wird einen der innovativsten Stadtteile des beginnenden 21. Jahrhunderts beherbergen, inklusive eines neuen Parks direkt an der Elbe. Grüner Städtebau heißt auch: Bürgerinnen und Bürger beteiligen sich an den Planungen, Lärm- und Emissionsgrenzwerte werden eingehalten. Wir wollen die neue Gründerzeit der 2020er Jahre initiieren – auch in der Stadtentwicklung: CO2-neutral, e-mobil, smart und sozial bunt gemischt.“

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