Die Offene Kinder- und Jugendarbeit, die Familienförderung, die Jugendsozialarbeiterinnen und -arbeiter sowie die Angebote der Jugend- und Familienhilfe sind durch die negativen Auswirkungen des Lockdown mit besonders herausfordernden Aufgaben konfrontiert. Die rot-grünen Regierungsfraktionen setzen sich mit einem gemeinsamen Antrag deshalb dafür ein, dass analog zu Kita, Schule und Hilfen zur Erziehung eine Antigen-Schnelltest-Strategie für die Mitarbeitenden in den pädagogischen Bereichen entwickelt wird.
Dazu Britta Herrmann, Sprecherin für Kinder-, Jugend- und Familienpolitik der Grünen Bürgerschaftsfraktion: „Der systematische Einsatz von Schnelltest-Strategien in Schule, Kita und bei den Hilfen zur Erziehung leistet einen wesentlichen Beitrag zur Bewältigung der Corona-Pandemie. Nun gilt es, auch die sozialen Bereiche in diese Strategie mit einzubeziehen, die während dieser Pandemiezeit Außerordentliches leisten und eine unverzichtbare Stütze für unsere Kinder und Jugendlichen sind. Die negativen psychischen, emotionalen und kognitiven Auswirkungen durch den Lockdown können durch pädagogische Angebote in der offenen Kinder- und Jugendarbeit, der Familienförderung und der Jugendsozialarbeiter*innen aufgefangen beziehungsweise abgefedert werden. Uns ist es daher wichtig, dass diese Arbeitsbereiche mit einer guten und schnellen Teststrategie versehen werden, um den Erhalt dieser so dringend benötigten Angebote für Kinder, Jugendliche und Familien zu gewährleisten.“
Dazu Uwe Lohmann, Fachsprecher Familie, Kinder, Jugend der SPD-Bürgerschaftsfraktion: „Analog zu Kita, Schule und Hilfen zur Erziehung soll auch in den Bereichen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit, Familienförderung und Sozialräumlichen Angeboten der Jugend- und Familienhilfe eine Strategie zur erweiterten Testung mittels Antigen-Schnelltests entwickelt werden. Dabei sollen nicht nur den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Tests angeboten werden, sondern auch den Kindern und Jugendlichen. Besonders wichtig ist uns, dass die Testangebote und auch medizinische Masken zunächst von der Sozialbehörde bereitgestellt werden – so können sich die Träger verstärkt auf ihre pädagogische Arbeit konzentrieren. Die offenen Angebote sind wichtige Anlaufstellen für Kinder- und Jugendliche. Umso dringender ist es, diese Angebote wieder komplett zur Verfügung zu stellen und Kindern und Jugendlichen damit umfassende Unterstützung anbieten zu können. Eine erweitere Teststrategie kann dazu beitragen.“


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